Ueberlegungen zu eLearning 2.0
eduFuture presents …
… eine multi-mediale Annaeherung an ein wenig populaeres Thema.
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Zielsetzung
In 40 Minuten einen Überblick über die Diskussionen rund um modernes (->) eLearning zu vermitteln – vor dem Hintergrund aktueller Errungenschaften des Web 2.0-Zeitalters und als Grundlage für notwendige bildungspolitische Entwicklungen.
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Die Bearbeitung steht in verschiedenen Formaten zur Verfügung:
- Navigierbarer Screencast
- Lineare Videoaufzeichnung
- Haptischer Foliensatz (PDF, 4,8 MB)
- Mobiles Podcast-Audio (39,4 MB)
Diesen Beitrag finden Sie zum Download, auch für Video iPod und Sony PSP, bei
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Gliederung
- Wording
- These 1: eLearning 2.0 ist die didaktische Antwort auf die politische Forderung nach Lebenslangem Lernen.
- These 2: eLearning 2.0 ergänzt das eLearning 1.0 auf dem Bildungspfad von der Aus- über die Fort- zur Weiterbildung.
- These 3: eLearning 2.0 weist den Weg zu Open Content und Open Courseware.
- Fazit
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(c) eduFuture 2006
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[...] Das eduFutureBlog präsentiert „…eine multimediale Annaeherung an ein wenig populaeres Thema“ und beschert uns damit ein reichhaltiges Weihnachtsgeschenk mit einer umfangreichen Einführung in die von Stephen Downes im Oktober 2005 hervorgebrachte Thematik und interessanten Thesen der Autorin. Der 40-minütige Beitrag, der als navigierbarer Screencast, lineare Videoaufzeichnung bei Google Video (auch für iPod und PSP), haptischer Foliensatz und mobiles Podcast-Audio [...]
so hier die fortsetzung der antwort auf die an anderer stelle vorgenommene kommentierung (siehe http://edufuture.de/2006/12/20/trends-fuer-die-jahre-ab-2007/trackback/):
meinem edufuture-blog gab ich nicht umsonst den untertitel “Trends und Experimente für modernes eLearning”. ich möchte hier die gelegenheit ergreifen, diverse informations-, vermittlungs- und kommunikationsformen zu testen – und interessierte personen dürfen daran partizipieren bzw. sich aktiv einbringen, so sie denn wünschen.
treibender faktor ..
… meiner überlegungen ist seit geraumer zeit die frage, wie unter kosten-nutzen-gesichtspunkten eine optimierte lernkultur aussehen könnte. in diesen kontext sollten die beiden produktionen eingeordnet werden.
das podcast …
… stellt in diesem fall nur ein abfallprodukt der webcasts dar, die jeweils ziel meiner konzeptionellen überlegungen waren. aber dann wurde nibbler fertiggestellt – und auf einmal ergab sich die möglichkeit, mit einem klick diverse medienformate zu bedienen. seitdem stellen sich grundlegend neue konzeptionelle fragen … denn wie kann ein video aussehen, das im desktop gleichermaßen sinnstiftend ist wie im mobilen gebrauch? usw. usf.
zugegeben:
auch die webcasts sind massiv ausbaufähig unter dem gesichtspunkt der auditiven kommentierung – und hinsichtlich der produktionslänge. 20 minuten scheint mir aufgrund der reaktionen eine gute zeit zu sein – 40 minuten ist zu lange.
aber:
wie du selbst zu deinem ersten podcast-versuch anmerktest: solch multi-medialen produktionen sind extrem aufwändig – und letztlich doch wieder alles andere als rapid elearning …
doch:
genau solche produktionsprozesse effizienter zu gestalten, ist ein anspruch meines werkelns.
ganz abgesehen:
von den anforderungen, die wir medial geschulten mensche an solche produktionen stellen:
1. das audio soll nachrichtensprecher-like daherkommen
2. der text soll spritzig, originell und journalistisch formuliert sein
3. der inhalt sollte kreativ für maximales amüsement aufbereitet sein
4. die produktion sollte barrierefrei sein – sprich für verschiedene medienformate kompatibel (aber jedes format folgt seinen eigenen gesetzmäßigkeiten ….)
5. hab ich was vergessen?
inhaltlich …
…. mag ich dir nicht ganz recht geben. die reflexive aufbereitung eines themas mit einer bestimmten zielsetzung erfordert immer eine fokussierung und abstraktion der vorgänge. diese produktionen richten sich weniger an die entsprechenden expert/innen, denn vielmehr als einstieg oder überblick an einsteiger/innen. der anspruch lautet in diesem fall also, die sozio-kulturellen entwicklungen rund um web 2.0 in groben linien nachzuzeichnen und erste ansätze für das persönliche empowerment zu vermittlen – DAS war hier die zielsetzung.
mehr nicht -
aber auch nicht weniger.
insofern:
sehe ich selbst die erfordernis, diese produktionen so lange zu optimieren, bis ich vollends damit zufrieden bin. aber leider fehlt mir dazu die zeit. denn inhaltlich sehe ich noch viele bereiche, die der inhaltlichen reflexion bedürfen. insofern hoffe ich, die aufbereitung der reflexionen verbessert sich im laufe der zeit kontinuierlich….
in diesem sinne:
stay tuned!
[...] Und liegt in vielfältigen Formaten vor: Ein Einstieg hierzu gelingt am Besten über ihr Blog: EduFuture Link: http://edufuture.de/2006/12/22/ueberlegungen-zu-elearning-20/ [...]
Ist die angesprochene soziokulturelle Entwicklung, so wie sie hier Beschrieben ist nicht das Ergebnis einer ökonomischen Zielsetzung der Gewinnmaximierung?
Märkte finden, ausbauen, erobern und ausbeuten.
Es wird viel von Märkten gesprochen, aber viel zu wenig vom Menschen.
Zur These 1:
Stellt die Politik tatsächlich die Forderung nach lebenslangem Lernen?
Wenn ja, an welcher Stelle?
Oder ist die Forderung an sich ‚politisch’?
Lebenslanges Lernen gab es ja schon vor eLearning 2.0.
Verschieden Organisationen/Interessengruppen aus unterschiedlichen Antrieben haben ein Interesse an einem in einer bestimmten Form gebildeten Menschen. Der Staat braucht einen Staatsbürger, der seine Regeln befolgt und sich ‚unschädlich’ auf seinem Territorium bewegt. Die Gesellschaft an sich ‚braucht’ ein soziales wesen, dass sich mit seinen sozialen Strukturen auskennt, sie befolgt und nach Möglichkeit nicht störend einwirkt.
Die Wirtschaft ‚braucht’ funktionsfähige Arbeitskräfte, die den jeweiligen Anforderungen ausreichend genüge leisten ohne dass sie wirtschaftliche Abläufe nachteilig stören/beeinflussen.
Ist das demokratisch? Will ich diesen Anforderungen genüge leisten?
Blicke in Unternehmen – wer blickt in den Menschen, das Individuum?
Lernen als heißbegehrte Ware?
Soll Wissen nicht allen zugänglich sein?
Schafft eine Vermarktung von eLearning nicht neue Bildungsbarrieren, anstatt sie abzubauen? Bezahlen für Wissen?
Wenn ich nicht Zahlen kann, kann ich auch kein Wissen erwerben wäre die Folge. Wo ist da das freie Netz?
Teil 1 distanziert sich m.E. nicht eindeutig.
Wofür lerne ich also? Für mich als Individuum? Oder um einem bestimmten Anspruch des Marktes gerecht zu werden?
Bedeutet dann also eLearning 2.0 die ‚Entfreiung’ von ‚Lernen’ – Lernen als Ware?
Lernen = Ausbildung???
eLearning 2.0 hat die Suche ‚erleichtert, aber nicht ersetzt. eLearning 2.0 ist dann zeitaufwendiger, lässt aber mehr Freiraum bei der Suche nach Inhalten. Diese Inhalte sind aber nicht ‚verlässlicher’ als die normalen, festgelegten Inhalte zum Beispiel einer Präsenzveranstaltung. Wie lässt sich eine qualitative Bewertung schnell und nach relativ frei wählbaren Kriterien durchführen?
Die Betonung des ‚e’s in ‚eLearning’ kann nur funktionieren, wenn auch möglicht viel Wissen in ‚eForm’ vorliegt. Wie viel vom expliziten UND impliziten Wissen aller Menschen ist in ‚eForm’ verfügbar? Denn wie bei komprimiertem Video: ist das Ausgangsmaterial ‚schlecht’, kann das Ergebnis nicht besser sein.
Welche ‚Gefahren’/Einschränkungen gehen von einem Lernen aus, dass ausschließlich durch ‚persönliche Vorlieben’ geleitet wird? In wie weit blendet der Nutzer Inhalte aus, die zwar notwendig aber nicht ‚liebsam’ sind? Welche Folgen hat das?
Lernerzentriert
Lernerzentriert in welcher Hinsicht? So wie es sich darstellt im Sinne der Verfügbarkeit. Der/Die Lernende sucht sich das zusammen, was er/sie glaubt zu brauchen und nutzt es dann wenn er/sie Ziel dazu hat. In wie weit sind die Inhalte Lernerzentriert? Formal also so strukturiert, dass er/sie das ‚Lernprogamm’ für sich optimal nutzen kann.
Führt Open Content automatisch zu besseren Inhalten? Nur weil mehr menschen an der Erstellung mitwirken, muss sich nicht eine ‚bessere’ Qualität einstellen.
Qualität ist ja erfüllen von Anforderungen. Also könnte man dann natürlich behaupten: alle sind zufrieden damit, also sind die Anforderungen erfüllt = gute Qualität.
Aber was ist, wenn sich ‚Mehrheiten’ zusammenschließen um vermeintliche ‚Minderheiten’ daran zu hindern ihre Möglicherweise besseren Angebote ‚in Schach’ zu halten. Lässt sich dass grundsätzlich und zuverlässig in Open Content verhindern. Was ist wenn zahlenmäßig starke Organisationen anfange Content gezielt und massiv zu beeinflussen?
So wie in China.
Ich denke mit einer rein technischen Argumentation lassen sich die auch von mir angenommenen Vorteile von zeitgemäßem eLearning (nichts anderes verbirgt sich ja hinter der Endung 2.0. 2000 war gestern 2.0 ist heute.)
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