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	<title>Kommentare zu: NetPeople (und andere)</title>
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	<description>Trends &#38; Experimente für modernes (e)Learning</description>
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		<title>Von: acw</title>
		<link>http://edufuture.de/2007/02/23/netpeople-und-andere/comment-page-1/#comment-440</link>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 08:49:05 +0000</pubDate>
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		<description>Bildungsarmut definieren diese sozialen Milieus unterschiedlich: während die einen den Verfall der ( z.B. deutschen) Sprache beklagen, fordern andere eine Erweiterung des Alphabetisierungsbegriffs (Lesen - Schreiben - Medienkompetenz - eCompetence).

Wenn ich mir die aktuelle &lt;a href=&quot;http://www.result.de/studien.html&quot;&gt;&quot;Web 2.0&quot;-Studie von result:&lt;/a&gt; anschaue, dann wird das Problem offenkundig. Nur 12% (!) der bundesdeutschen Gesamtbevölkerung nutzt Web 2.0-Technologien mindestens einmal pro Woche. Und davon beteiligen sich wiederum nur 57% aktiv an der Wertschöpfung (bezeichnenderweise führend in der Aktivitätenliste die (One-way-)Videocommunities - als primäre Spielfläche der intellektuell weniger Engagierten - gleichauf mit kollaborativeren Wiki-Websites).

Insofern stimme ich nicht zu, dass mit der Hardware zwangsläufig die notwendige eCompetence sich einstellt - denn Zugang und Medienkompetenz feien nicht vor monologisierender bzw. konsumistischer Handhabung. Vielmehr sind wir Augenzeugen eines wahrhaften &quot;Clash of Cultures&quot;, der im &quot;Clash of Generations&quot; seinen Ursprung findet. Leider öffnet sich dieser Generationen-Graben direkt hinter jungen Hochschul-AbsolventInnen, die in anmaßender Arroganz sich weigern, diesen kulturellen Wandel mitzugehen - geschweige denn ihn mitzugestalten.

Insofern blicke auch ich angesichts dieser digitalen Kluft recht skeptisch auf die Hochschulen, die eigentlich Orientierung im Hinblick auf die Herausbildung von Lernstrategien bieten sollten ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bildungsarmut definieren diese sozialen Milieus unterschiedlich: während die einen den Verfall der ( z.B. deutschen) Sprache beklagen, fordern andere eine Erweiterung des Alphabetisierungsbegriffs (Lesen &#8211; Schreiben &#8211; Medienkompetenz &#8211; eCompetence).</p>
<p>Wenn ich mir die aktuelle <a href="http://www.result.de/studien.html">&#8220;Web 2.0&#8243;-Studie von result:</a> anschaue, dann wird das Problem offenkundig. Nur 12% (!) der bundesdeutschen Gesamtbevölkerung nutzt Web 2.0-Technologien mindestens einmal pro Woche. Und davon beteiligen sich wiederum nur 57% aktiv an der Wertschöpfung (bezeichnenderweise führend in der Aktivitätenliste die (One-way-)Videocommunities &#8211; als primäre Spielfläche der intellektuell weniger Engagierten &#8211; gleichauf mit kollaborativeren Wiki-Websites).</p>
<p>Insofern stimme ich nicht zu, dass mit der Hardware zwangsläufig die notwendige eCompetence sich einstellt &#8211; denn Zugang und Medienkompetenz feien nicht vor monologisierender bzw. konsumistischer Handhabung. Vielmehr sind wir Augenzeugen eines wahrhaften &#8220;Clash of Cultures&#8221;, der im &#8220;Clash of Generations&#8221; seinen Ursprung findet. Leider öffnet sich dieser Generationen-Graben direkt hinter jungen Hochschul-AbsolventInnen, die in anmaßender Arroganz sich weigern, diesen kulturellen Wandel mitzugehen &#8211; geschweige denn ihn mitzugestalten.</p>
<p>Insofern blicke auch ich angesichts dieser digitalen Kluft recht skeptisch auf die Hochschulen, die eigentlich Orientierung im Hinblick auf die Herausbildung von Lernstrategien bieten sollten &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Helge Städtler</title>
		<link>http://edufuture.de/2007/02/23/netpeople-und-andere/comment-page-1/#comment-424</link>
		<dc:creator>Helge Städtler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 19:02:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Martin: Ob dem wirklich so ist? Ich meine jetzt &lt;blockquote&gt;&quot;ändern kann man das nur mit verbreitung von hardware: use this tool, your mind will follow.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Diesen Ansatz vertritt ja auch das OLPC-Projekt mit Negroponte als Gallionsfigur. Was mich etwas nachdenklich macht ist, dass Negroponte offen von einem &quot;Trojan Horse Approach&quot; redet, wenn er seinen &quot;Armut bekämpfen mit bildung; Bildung schaffen durch durch Computer&quot; -Ansatz überall medienwirksam vorstellt.

Ich fragemich, was hat die armen Menschen oder auch Milieus meinetwegen (falls das nicht markenrechtlich geschützt ist) in die Armit gebracht? &lt;b&gt;Ein unbemerkt gebliebener Bildungsabbau über all die Jahre etwa?&lt;/b&gt; Was ist denn die Ursache von der Existenz dieser Armut?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin: Ob dem wirklich so ist? Ich meine jetzt<br />
<blockquote>&#8220;ändern kann man das nur mit verbreitung von hardware: use this tool, your mind will follow.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diesen Ansatz vertritt ja auch das OLPC-Projekt mit Negroponte als Gallionsfigur. Was mich etwas nachdenklich macht ist, dass Negroponte offen von einem &#8220;Trojan Horse Approach&#8221; redet, wenn er seinen &#8220;Armut bekämpfen mit bildung; Bildung schaffen durch durch Computer&#8221; -Ansatz überall medienwirksam vorstellt.</p>
<p>Ich fragemich, was hat die armen Menschen oder auch Milieus meinetwegen (falls das nicht markenrechtlich geschützt ist) in die Armit gebracht? <b>Ein unbemerkt gebliebener Bildungsabbau über all die Jahre etwa?</b> Was ist denn die Ursache von der Existenz dieser Armut?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: martin lindner</title>
		<link>http://edufuture.de/2007/02/23/netpeople-und-andere/comment-page-1/#comment-422</link>
		<dc:creator>martin lindner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 11:55:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/2007/02/23/netpeople-und-andere/#comment-422</guid>
		<description>danke für grafik!

wg. digitalem lernen in einer nicht-digitalen mainstream-kultur hat gabi reinmann vor kurzem &lt;a href=&quot;http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=123&quot;&gt;im denkarium-blog&lt;/a&gt; ungefähr dasselbe gefragt. wahr ist: der Digital Divide ist schwindelerregend. in unis, in zeitungen, in der politik. 

ich würde sagen: die leute, die nicht digital denken/leben/arbeiten sind mittelfristig verlorene. ändern kann man das nur mit verbreitung von hardware: use this tool, your mind will follow.

was auch heißt, dass die unis unreformierbar sind, in deutschland noch mehr als anderswo. (dazu manifest von stephen heppell &lt;a href=&quot;http://www.preoccupations.org/2007/02/stephen_heppell.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.) modernisierungsverlierer, intellektuell gesehen. (nicht aber das unterschicht-prekariat, das wohl das mobile web erobern wird.)

und deutschland, weil es insgesamt mit digitaler kultur nicht zurechtkommt, wird genau das schicksal erleiden, dass heppell für das alte UK im 20. jahrhundert beschreibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke für grafik!</p>
<p>wg. digitalem lernen in einer nicht-digitalen mainstream-kultur hat gabi reinmann vor kurzem <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=123">im denkarium-blog</a> ungefähr dasselbe gefragt. wahr ist: der Digital Divide ist schwindelerregend. in unis, in zeitungen, in der politik. </p>
<p>ich würde sagen: die leute, die nicht digital denken/leben/arbeiten sind mittelfristig verlorene. ändern kann man das nur mit verbreitung von hardware: use this tool, your mind will follow.</p>
<p>was auch heißt, dass die unis unreformierbar sind, in deutschland noch mehr als anderswo. (dazu manifest von stephen heppell <a href="http://www.preoccupations.org/2007/02/stephen_heppell.html">hier</a>.) modernisierungsverlierer, intellektuell gesehen. (nicht aber das unterschicht-prekariat, das wohl das mobile web erobern wird.)</p>
<p>und deutschland, weil es insgesamt mit digitaler kultur nicht zurechtkommt, wird genau das schicksal erleiden, dass heppell für das alte UK im 20. jahrhundert beschreibt.</p>
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