User Experience im Virtual Classroom

Eine kleine Lektion zum Thema Usability und lesen-was-man-zu-lesen-wünscht ;-)

Vor einigen Tagen vernahm ich im Cool Cat Teacher Blog, dass Elluminate ein einjähriges, kostenfreies Probe-Abonnement ihrer Kollaborations-Software bereithält – und zudem ein Moodle-Plugin zur Verfügung stellt. Groß wurden unsere Augen und Ohren, befand ich die bisherigen Live-Sessions, die ich in dieser Umgebung geniessen durfte, als sehr stabil. Zudem zeichneten sich alle durch eine gleichbleibend gute Audioqualität aus – im Gegensatz zur instabilen Qualität unseres Adobe-Connect-Servers. Damit lässt sich nämlich keine zuverlässige Online-Lehre absolvieren – auch wenn das User Interface wesentlich gefälliger, weil flashiger ausfällt als die nüchterne, ewig ladende, java-based Software von Elluminate (Marke Windows 95-Style, you know what I mean?!). Um es kurz zu machen: Dieses Probejahr steht nur Schulen zur Verfügung – Hochschulen müssen die Academic Version kaufen :-( Steht auch gross auf der Angebotsseite – im Foto – womit wir die Usability-Ebene berühren. Man sagt ja, Gesichter ziehen den Blick auf sich – aber ich habe geflissentlich über das gesamte Photo hinweg geschaut – und im übrigen Text wird die Einschränkung nicht mehr erwähnt … Nun denn: damit ist dieser VC-Test wohl gestorben – schade, ich hätte diese Variante gerne mal auf Herz und Nieren geprüft …

Anyway. Da werden wir uns wohl –mangels Geld– mit einem Skypecast mit kombiniertem Screensharing behelfen müssen – aber dann fehlen diese interaktiven Momente, die eine Virtual-Classroom-Session auflockern helfen.
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Umfrage 1:
Wie geht es Ihnen?

  1. Sehr gut. Amüsiere mich prächtig!
  2. Ganz okay. Langweile mich etwas.
  3. Och, geht so. Hab schon besseres gelesen.
  4. Miserabel – so was schlechtes hab ich noch nie gehört.

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Sehen Sie? Schon geht es Ihnen wieder etwas besser, da Sie Ihren Unmut kundtun durften ;-)

Na, vielleicht bastel ich mir ein ganz modernes Web 2.0-Setting, um die Features zu simulieren, die m.E. Teil einer modernen VC-Umgebung sein müssten. Das wäre doch mal was – ein VC-Top, bestehend aus Audioconferencing, Chat, Screensharing, Umfrage und ggf. Whiteboard – wobei letzteres in meinen Kontexten nur als Stimmungsmacher dient und weniger einen inhaltlich qualitativen Beitrag ermöglicht. Müsste man nur alle Leutchen dazu bewegen, Skype zu nutzen – dann wäre der Grundstock gelegt …

Ich werde an dieser Stelle von meinen Erfahrungen berichten – stay tuned!
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Umfrage 2:
Wie (ent)spannend fanden Sie diesen Beitrag?

  1. Wahnsinnig aufregend. Freue mich auf den nächsten Beitrag.
  2. Naja, war ganz okay – wußte ich aber schon alles.
  3. Meine Güte, wie kann man sich mit so einem Quatsch beschäftigen?!
  4. Schrecklich – bin froh, dass wir jetzt am Ende angelangt sind.

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Schönen Tag noch :-)
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P.S. Gleich laufen folgende Elluminate-Veranstaltungen in der Corporate Learning Conference (for free!):

  • 18:00 MEZ – David Wilson: Talent and Workforce Performance: The Fractured Reality
  • 19:00 MEZ – Gaurav Rastogi and Jai Ganesh: Getting going with web 2.0 based learning in the enterprise
  • 20:00 MEZ – Janet Clarey: Corporate Learning Today: How organizations are implementing ideas
  • 22:00 MEZ – Bill Bruck: Increasing Speed to Efficiency: A blended approach

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3 Antworten to “User Experience im Virtual Classroom”

  1. Hallo Anja,

    schade, dass das Probeabo nur für Schulen angeboten wird. Hätte uns hier an der TU Ilmenau sicherlich auch sehr interessiert. Wir sind wieder auf dimdim “ausgewichen”. Zumal es bei den Skypecasts im Moment derbe Probleme gibt (der Moderator kann nicht teilnehmen; max. zwei Leute zur gleichen Zeit usw.). Aber die arbeiten wohl dran – hoffentlich, vor allem in Hinblick auf die kommenden ORT-Sessions ;-)

    Aber nochmal zu dimdim: Eigentlich hätte ich hier von dimdim schwärmen wollen, da man es seit ein paar Monaten über Testzugänge, von denen gehostet, uneingeschränkt nutzen kann (wir hatten dimdim im letzten Jahr selbst auf einem Sever laufen, leider nicht so stabil). Wir hatten nun auch schon 8 Sessions mit den Studenten mit bis zu 15 Teilnehmern. Lief alles stabil. Das Audio-Delay liegt bei max. 0,5 sec. und das Screensharing wurde auch optimiert. Also eigentlich als kostenlose Variant uneingeschränkt zu empfehlen, wenn wir nicht seit gestern damit Probleme hätten. Die müssen vor ein paar Tagen ihren Dienst auf einen anderen Server gepackt haben und seit dem kann man zwar ein Meeting starten, aber es kann keiner daran teilnehmen :-(

    Wir haben die angeschrieben und man arbeitet wohl dran. Dann hoffen wir mal. Also, wenn das Problem behoben ist, kann ich dimdim als kostenloses Tool für den VC nur empfehlen.

    Beste Grüße,

    Thomas

  2. Hallo Thomas,

    ja, es ist wirklich eine Crux. Wir sind nun seit Jahren in diesem Bereich zugange. Aber kaum haben wir passende Lösungen für je spezifische Zielsetzungen gefunden, schon zieht uns der “Fortschritt” den kommunikativen Boden unter den Füßen weg. Und vor jeder Session muss man sich neu orientieren …

    Wir werden DimDim auf jeden Fall testen – einen Versuch ist es wert. Meine letzten Skypecasts zeichneten sich allerdings auch durch gute auditive Klangqualität aus – liegt allerdings schon ein paar Wochen zurück. Problem ist auch: Einige Personen verweigern sich dem proprietären Skype.

    Nun denn. Solange keine zentrale Wissenschaftseinrichtung den Hochschulen einen zentralen Server mit bestmöglicher Videokonferenz-Technologie (die ja existiert, aber nur von Großunternehmen oder Kliniken finanziert werden kann) bereit stellt, müssen wir uns dilletantisch abmühen ;-) Halten wir uns auf dem Laufenden!

    Gruss, Anja

  3. Hallo Anja,

    gute Nachricht: dimdim funktioniert wieder! Also für ein kostenloses Tool ist der Support 1a. Man hat sich persönlich um unser Problem gekümmert und innerhalb von einem Tag gelöst!

    Beste Grüße,

    Thomas

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