Serious Games – Qualität ist teuer!

***Crossposting zu eVideo***

Auf der Serious Games Conference im März in Hannover berichtet Ute Ritterfeld von der Uni Amsterdam aus ihrer Studie “Serious Games. Mechanisms and Effects”. Meine Fragen und Anmerkungen füge ich kursiv hinzu.

Studiengrundlage: 650 englischsprachige Serious Games, die als Open Games frei und öffentlich zugänglich sind. Existieren eigentlich gute deutschsprachige Open Games?

  • 63% aller (->) Spiele setzen sich mit schulischen Themen wie Sprachen, Mathematik, Physik oder Chemie auseinander. Weist auf Games-Nutzung i.S. des Instructional Designs hin – im geisteswissenschaftlichen Bereich weniger zielführend.
  • 14% beschäftigen sich mit gesellschaftsverändernden Themen (Bsp. Food Force) – siehe auch 26 Learning Games to Change the World
  • 10% werden im Bereich berufliche Weiterbildung eingesetzt
  • 8% konzentrieren sich auf Medizin und Gesundheit
  • 5 % militärische Games
  • 1% Marketing Games

Erfolgsfaktoren für gute Serious Games, die mit kommerzieller Attraktivität mithalten können:

  1. Qualität der technischen Funktionalität
  2. Game-Design
  3. visuelle und akustische Qualität
  4. gute Storyline
  5. Möglichkeit der Partizipation

Angesichts der gigantischen Produktionskosten eines wirklich guten Spieles, befinden wir uns in unserem Projekt Game based eVideo auf Spurensuche nach spielerischen Strukturen, die es Lernenden ermöglicht, sich spassiger mit einem Thema auseinanderzusetzen – ohne dass irgendein Lehrender ein Spiel entwickelt haben muss …

Interessant sind solche Untersuchungen aber allemal.

via Checkpoint eLearning

[tags]game, tutorial, schule[/tags]

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acw

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2 Antworten to “Serious Games – Qualität ist teuer!”

  1. [...] ***Crossposting zu eduFutureBlog*** [...]

  2. >>>> Erfolgsfaktoren für gute Serious Games, die mit kommerzieller Attraktivität mithalten können…

    Ein gutes Marketing sollte nicht vergessen werden. Außerdem muss Qualität nicht teuer sein. Eine gute Simulation hängt nicht von dem Geld ab, was man reinsteckt, sondern von der Arbeit die dahinter steckt.

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