Thesenpark Nr. 2: Kult des Amateurs

These 2: Der Kult des Amateurs erfordert ein neues Selbstbewußtsein: JedeR hat etwas zu sagen!

Gleichwohl partizipieren alle gerne an den Erfolgsgeschichten des Web 2.0. Gute Blog- oder Wikibeiträge werden gerne genutzt – nur bitte ohne sich selbst einzubringen. Der klassische 2.0-Aktivitätsindex: Auf 1 Produzenten kommen 10 Aggregatoren und 100 Konsumenten setzt sich auch in geschlossenen Kurssettings weiter fort. Dabei werden gerne sicherheitsrelevante Bedenken als Argumentation herangezogen, damit man sich eben nicht an kollaborativen Web 2.0-Tools aktiv beteiligen muss. Zwar will auch uns die Debatte zu Web-Sicherheit und -Identität als die entscheidende Weichenstellung Richtung aktiver Dynamik des 2.0-Marktes erscheinen. Neben diesen datenschutzrechtlichen Bedenken muss die unveräußerliche Identität des Einzelnen gestärkt und die Intelligenz des Amateurs als Wert sich durchsetzen. Hier muss sicherheits-, bildungs- und kulturpolitisch gewirkt werden, um optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.

Hier geht’s zur Sammlung aller 10 Thesen.

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