Reale Spiele für soziale Projekte
Schaue mir gerade den exorbitant guten Vortrag von Jane McGonigal, Game Designerin von The Lost Ring, auf der 2008 New Yorker Conference an. Sie führt aus, welche Faszination von Spielen ausgeht.
Ihre Folie zur Ökonomie des Engagements gefällt mir sehr gut. Die (ihres Erachtens) 4 wichtigsten Faktoren, die (m.E.) vielleicht auch in edukativen Kontexten greifen könnten:
- satisfying work to do
- the experience of being good at something
- time spent with people we like
- the chance to be a part of something bigger
Sie prognostiziert, im Jahre 2013 leben wir einen Großteil unseres richtigen Lebens in “massively multiplayer games” – durch die technologischen Weiterentwicklungen in Autos, Krankenhäusern, Schulen, U-Bahnen spielen wir diese (->) Spiele also nicht mehr nur online, sondern sie werden Teil des richtigen Lebens.
Weitere Prognose von McGonigal für das Jahr 2018:
Extreme-scale collaboration is the most important human ability.
Und entsprechend werden “massively multiplayer collaboration” der neue Modus Operandi für Non-Profit-Unternehmen und Grassroot-Initiativen.
Ha, wie gut, dass wir in unserem aktuellen Game based eVideo-”Kurs” uns gerade in der Entwicklung eines GBE-Alternate Reality Games versuchen – natürlich auch inspiriert durch Jane McGonigal’s Lost Ring. Mal sehen, ob wir ein eigenes Spiel kollaborativ erarbeitet bekommen …
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Tags: bildung | game | politik
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Das klingt ja spannend. Haltet uns doch bitte mit Eurem ARG auf dem Laufenden
Wahrscheinlich habt ihr es auch schon für Euer Projekt durchleuchtet, aber “World Without Oil” ist auch noch ein sehr gutes Beispiel für ein “Social”-ARG (ebenfalls mit Janes Handschrift).
Patrick (ARGReporter)