Machen Spiele süchtig?

Interessante Studie zum Thema – getestet an 100 College-Studierenden. Die Spielregeln lauteten:

  • jedeR spielt 1 zufällig zugeordnetes Videospiel (ausgewählt aus 4 verschiedenen Spieltypen)
  • in der Freizeit für mind. 1 Stunde pro Woche – mit nach oben offener Skala
  • in einem campuseigenen Spielelabor

Hier die zentralen Ergebnisse:

1. So did the type of game had any impact on how much the games were played?
smyth1.gif

2. Were other aspects of their lives affected by this increase in game-playing?
smyth2.gif

Vielleicht merkwürdigstes Ergebnis: Während die MMORG-Spieler/innen angaben, das Spiel habe ihre akademischen Leistungen beeinflusst, konnte diese Einschätzung sich nicht in den tatsächlichen Noten widerspiegeln.

Generelles Fazit also: MMORGs können aufgrund ihres suchtgefährdenden Potenzials recht negative Auswirkungen auf verschiedene Facetten des Lebens ausüben, aber auch die Social-Network-Kompetenz erhöhen. Und wie Dave Munger zu Recht feststellt:

(…) to me it’s surprising that such dramatic results occurred even when groups were randomly assigned to the games. Maybe nearly anyone could get “hooked.” Which is why I’m not especially interested in getting started.

[tags]game, research[/tags]

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