Let’s remake the world again!

Tja, das war mein Blick auf Obama:

Der Abend im Zeitraffer:
Langer, verwinkelter Anmarsch durch den Tiergarten. Dann endlich auf der Meile zwischen Bratwurstbude und Getränkestand zum Stehen gekommen. Hinter mir ein französischer Daddy, der seinem kleinen Sohn die Rede kontinuierlich übersetzte. Vor mir lange Kerle, so dass ich nur wenig von der (->) Leinwand sah.

Mit anderen Worten:
So habe ich mir immer die Fanmeile vorgestellt – nun war ich auch mal dort :-)

Die Rede kann man übrigens in verschiedenen Interpretationen bei Google News nachlesen. Interessant ist seine auf vielen Wiederholungen beruhende Ansprache der Zuhörer/innen. “People in Berlin, people in the world …”, die sich spiralförmig über verschiedene Themenfelder in kleineren Spannungsbögen bewegt, um am Schluß wieder bei “People in Berlin, people in the world” zu landen. Er schafft es, so etwas wie Hoffnung aufkommen zu lassen – Hoffnung, diese verkrusteten Pfade zu verlassen, Veränderungen aktiv herbeizuführen, teilzuhaben an der globalen Herausforderung.

Fazit:
Schöner Ausflug und eine Ahnung, was sein Charisma ausmacht.

Warum ich hinging?
Vielleicht um mich als Teil des grossen Change-Prozesses zu vergewissern. Oder so …

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