Auf dem Weg zu Open Universities
Studierende für eine freie Kultur haben vor einigen Wochen The Wheeler Declaration veröffentlicht, um zu definieren, welche Komponenten eine partizipative Open University beinhalten müsste.
An open university is one in which
- The research the university produces is open access.
- The course materials are open educational resources.
- The university embraces free software and open standards.
- If the university holds patents, it readily licenses them for free software, essential medicines, and the public good.
- The university network reflects the open nature of the internet.
Interessant ist der Zusatz:
where “university” includes all parts of the community: students, faculty, administration.
Und wie gelangt man zu diesem Zustand?
Steps in an Open University Campaign
- Define best practices for each criteria
- Research universities’ statuses
- Educate and help universities to move towards openness
- Grade universities
Sicherlich sind solche freien Bestrebungen sehr unterstützenswert. Allerdings bin ich immer irritiert, wenn einzelne Programmierer eine selbst gestrickte Software-Lösung promoten, die um Längen hinter den Bedürfnissen und Erwartungen einer global aktiven Informationskultur hinterher hinkt.
Vielleicht wäre ein differenzierter Ansatz sinnvoll? Mein Vorschlag:
- Offener Zugang zu allen Materialien, die allesamt als freier Content zugänglich sein sollten – zumindest im Kontext öffentlicher Institutionen (CC-Lizenzen)
- Maximaler Einsatz von freier Software, sofern sie einen internationalen Austausch fördert
- Offene Schnittstellen zu allen proprietären Angeboten, um diese an die Bedürfnisse anpassen zu können
- Rechtliche Absicherung des persönlichen Datenschutzes: Meine Daten gehören mir und ICH entscheide, wer über welchen Zeitraum mit diesen Daten arbeiten darf!
[tags]open access, open content, ocw, open source, oer, datenschutz[/tags]
Popularity: 17% [?]
Tags: datenschutz | ocw | oer | open access | open content | open source

Kommentieren Sie doch ;-)