Nachtrag für das virtuelle Bürogespräch …
Gestern die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale aufgesucht.
Reicht die Empfangsdame mir manuell eine Nummer mit den Worten: Ich hoffe, Sie haben Zeit mitgebracht?
Ich: Nein, wie lange?
Sie: Mindestens 1h.
Ich: Ok, ich warte. Dann kaufe ich mir nur kurz eine Zeitung.
Sie: Fragen Sie vorab im Wartezimmer, wer die Vorgängernummer hat.
Ich: Warum?
Sie: Weil die Berater nur nach dem Nächsten fragen, nicht nach einer bestimmten Nummer.
Ich: Alles hochmodern hier …
Sie: Ach, wir haben schon alles mögliche ausprobiert – auch die Anzeige von Nummern mit Raum, aber: die Leute können die Zahlen nicht lesen. Da stehen dann 3 Personen in der Tür, wenn die Ziffer 12 auftaucht …
Nach meiner Rückkehr vom Zeitungskauf setzte ich mich ins Wartezimmer. Irgendwann kommt ein Besucher rein und fragt nach seiner Vorgängernummer … diese Nummer war bereits einige Positionen hinter meiner gelegen. Frage mich bis heute, wie dieser informelle Verständigungsakt vonstatten ging, da ich meine Nummer nicht als Vorgängernummer für meinen Nachfolger ausrufen konnte (wg. Abwesenheit). Ob die Empfangsdame mitdachte und meinem Nachfolger sagte, er solle seine Vorvorgängernummer erfragen?
Sollte Manpower tatsächlich für eine flüssigere Kommunikation sorgen als stimmungsunabhängige digitale Intelligenz?
Fragen, die meine kleine Welt bewegen …
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Tags: humor | kommunikation
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