Plädoyer für mehr Transparenz
Im Gegensatz zu hiesigen Politikmenschen spricht Obama nicht nur über Reformen, sondern er scheint sie konsequent umzusetzen. So analysieren derzeit kompetente Fachexpert/innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen die Behäbigkeit bspw. der großen Behörden und führen sie einem massiven Transparenz-Prozess entgegen. Verantwortlich dafür ist das TIGR (Technology, Innovation and Government Reform)-Team, das Vorschläge nicht nur unterbreitet, sondern auch im Web einführt und begleitet. So erhielt kurz nach Obama’s Amtseinführung das Weisse Haus eine virtuelle Repräsentanz, die sicherlich schon bald mit ähnlich interaktiven Angeboten aufwartet wie das alte change.gov-Internetangebot der Übergangszeit. In dem Video wird das TIGR-Team vorgestellt:
Was mir angesichts der gegenwärtigen zähen Prozesse zum Start des neuen eVideo-Projektes in den Sinn kam: Solch ein TIGR-Team würde den hiesigen Hochschulen auch gut zu Gesicht stehen. Da öffentliche Hochschulen primär aus Steuermitteln finanziert werden, finde ich es wenig abwegig, analog der im Video angeführten Positionen, zu fordern:
- Öffentliche, leicht zugängliche Bereitstellung aller Forschungsergebnisse und Statistiken, die mit öffentlichen Mitteln erarbeitet wurden
- Einführung innovativer Technologien auf allen Ebenen, um Transparenz zu schaffen
- Rückkanäle schaffen, um mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu kommen
- Weiterentwicklungen auf Basis der öffentlichen Daten ermöglichen
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