Milieubedingt partnerschaftlich?
In einer recht interessanten Präsentation von Helmut Bremer werden verschiedene Landkarten sozialer Milieus aufgezeigt, die mitentscheidend sind für den individuellen Bildungszugang und präferierten Bildungsstil.
Sicherlich sind die meisten Learning 2.0-Aktivist/innen im oberen linken Segment zu finden. Die Frage wäre, ob dabei die anderen Personen vernachlässigt werden in den Überlegungen und man diesen Menschen vielleicht gar keinen Gefallen tut, das Bildungssystem zu revolutionieren. Wenn man sich diese Infografik so anschaut, dann drängt sich dieser Verdacht auf …
Sich aber ausschließlich an diesen Bestandskriterien zu orientieren, wäre m.E. zu kurz gegriffen, da es kaum einen Menschen da draußen gibt, der so richtig zufrieden wäre mit der Entwicklung im Bildungsbereich (aus welchen Motiven heraus auch immer). Insofern zeigt diese Milieustudie eher auf, welche Widerstände einzelne Gruppen z.B. gegenüber moderneren Ansätzen der Bildungsforschung (und als solches möchte ich die Bildung hacken-Initiative ansehen) aufbringen und die es ggf. zu überwinden gilt. Gleichzeitig liessen sich vielleicht einige Argumente finden, um die unterschiedlichen Milieus für “unser” Experiment zu gewinnen.
Was meinen andere?
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