<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>eduFutureBlog &#187; eVideo</title>
	<atom:link href="http://edufuture.de/category/evideo/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://edufuture.de</link>
	<description>Trends &#38; Experimente für modernes (e)Learning</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Jun 2011 14:28:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.3</generator>
		<item>
		<title>Umzug nach Posterous</title>
		<link>http://edufuture.de/2010/09/13/umzug-nach-posterous/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2010/09/13/umzug-nach-posterous/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 14:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[eduFuture]]></category>
		<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Learning 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Lessons Learned]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=1153</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Umzug+nach+Posterous&amp;rft.aulast=&amp;rft.aufirst=&amp;rft.subject=Allgemein&amp;rft.subject=eduFuture&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.subject=Jobs&amp;rft.subject=Learning+2.0&amp;rft.subject=Lessons+Learned&amp;rft.subject=Usability&amp;rft.subject=Video&amp;rft.subject=Web+2.0&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-09-13&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/09/13/umzug-nach-posterous/&amp;rft.language=English"></span>
Liebe eduFuture-Interessierte, mein eduFutureBlog ist nach Posterous umgezogen: http://edufuture.posterous.com/ Die alten Inhalte belasse ich hier, damit externe Verlinkungen auch weiterhin ihr Ziel finden. Aber neue Beiträge findet man nur noch in Posterous. Irgendwie habe ich keine Lust mehr, mich mit dem technischen Background und der ewigen Suche nach dem optimalen Design zu beschäftigen. Und letztlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Umzug+nach+Posterous&amp;rft.aulast=&amp;rft.aufirst=&amp;rft.subject=Allgemein&amp;rft.subject=eduFuture&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.subject=Jobs&amp;rft.subject=Learning+2.0&amp;rft.subject=Lessons+Learned&amp;rft.subject=Usability&amp;rft.subject=Video&amp;rft.subject=Web+2.0&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-09-13&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/09/13/umzug-nach-posterous/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=1153"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Liebe eduFuture-Interessierte,</p>
<p>mein eduFutureBlog ist nach Posterous umgezogen: <a href="http://edufuture.posterous.com/">http://edufuture.posterous.com/</a></p>
<p>Die alten Inhalte belasse ich hier, damit externe Verlinkungen auch weiterhin ihr Ziel finden. Aber neue Beiträge findet man nur noch in Posterous. Irgendwie habe ich keine Lust mehr, mich mit dem technischen Background und der ewigen Suche nach dem optimalen Design zu beschäftigen.</p>
<p>Und letztlich will mir der Workflow vom mobilen Endgerät in den Weblog hinein bei Posterous doch deutlich usabler zu sein &#8211; zumindest für meinen Geschmack.</p>
<p>Na, schauen wir mal, ob dies zu einer höheren Frequenz neuer Blogbeiträge führt.</p>
<p>Den RSS-Feed sollte man nicht ändern müssen &#8211; den Service habe ich für Sie übernommen. Fortan werden meine eduFuture-Beiträge aus Posterous in den bewährten alten RSS-Feed einlaufen.</p>
<p>Viel Spass wünsche ich. Kommentierungen sind auch weiterhin hier erwünscht und erlaubt <img src='http://edufuture.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=1153&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=1153&amp;md5=1f859f33c4b5669b7c47ceda8781bb84" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2010/09/13/umzug-nach-posterous/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Design 2.0 &#8211; der neue eVideo-Kurs</title>
		<link>http://edufuture.de/2010/08/12/design-2-0-der-neue-evideo-kurs/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2010/08/12/design-2-0-der-neue-evideo-kurs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 15:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=1136</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Design+2.0+%26%238211%3B+der+neue+eVideo-Kurs&amp;rft.aulast=&amp;rft.aufirst=&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-08-12&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/08/12/design-2-0-der-neue-evideo-kurs/&amp;rft.language=English"></span>
Oh mein armer eduFutureBlog &#8211; so vernachlässigt in letzter Zeit &#8230; sorry about that! Einfach zuviel um die Ohren derzeit. Hoffe, mich nächstes Jahr wieder zu bessern. Bis dahin werde ich hier wohl nur wichtige Ankündigungen aus meinen Projekten hineinkopieren. So wie dieser Beitrag, den ich zur Erläuterung unseres nächsten eVideo-Kurses im eVideo-Blog formuliert hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Design+2.0+%26%238211%3B+der+neue+eVideo-Kurs&amp;rft.aulast=&amp;rft.aufirst=&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-08-12&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/08/12/design-2-0-der-neue-evideo-kurs/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=1136"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Oh mein armer eduFutureBlog &#8211; so vernachlässigt in letzter Zeit &#8230; sorry about that! </p>
<p>Einfach zuviel um die Ohren derzeit. Hoffe, mich nächstes Jahr wieder zu bessern. Bis dahin werde ich hier wohl nur wichtige Ankündigungen aus meinen Projekten hineinkopieren.</p>
<p>So wie dieser <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/kurse/design-2-0-arbeiten-in-vernetzten-zusammenhangen/">Beitrag</a>, den ich zur Erläuterung unseres nächsten eVideo-Kurses im eVideo-Blog formuliert hatte &#8230;.</p>
<p>&#8212;<br />
<strong>Design 2.0 &#8211; Arbeiten in vernetzten Zusammenhängen</strong></p>
<p>Im Wintersemester 2010/11 widmen wir uns im neuen eVideo-Kurs dem Thema <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">Design 2.0 &#8211; Arbeiten in vernetzten Zusammenhängen</a>. Während mancherorts das &#8220;2.0&#8243; den 00er-Jahren zugeordnet und gerne durch &#8220;Social Something&#8221; ersetzt wird, halten wir weiterhin an &#8220;2.0&#8243; fest. Warum? Weil für uns dieser Begriff nicht nur einen medialen Wandel kennzeichnet, sondern dieser Begriff für einen radikalen Gesellschafts- und Kulturumbruch steht. Dieser Change Mangement-Prozess umfasst nicht nur die Personen, die sich den ganz neuen Medien zuwenden, sondern er verändert die Spielregeln der gesamten Welt &#8211; gleichgültig, ob sich CIA, FBI, staatliche Institutionen oder tradierte Expert/innen-Kreise dagegen aussprechen oder nicht. Die vernetzten (Sozial-)Technologien treiben die Entwicklung einfach voran &#8211; in eine neue Dimension, in der sie den herrschenden Eliten in Politik, Wirtschaft, Kultur mitunter unkontrollierbar begegnen.</p>
<p>Design erfüllt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, denn die Attraktivität dieses sozio-kulturellen Umbruchs resultiert aus verschiedenen Entwicklungen: Neben der Faszination an den technologischen Möglichkeiten &#8211; mitsamt den ihr innewohnenden, modernen Freiheitsgraden &#8211; spielen konsequente Benutzerführungen und neue Einstellungen hinsichtlich der Bedeutung der User Experience eine wesentliche Rolle. Außerdem hat Apple spätestens mit seinem iPhone- und iPad-Hype die Bedeutung des gestylten Gadgets als Repräsentation eines modernen Lifestyles dokumentiert &#8211; und damit die Design-Glocken zum Klingen gebracht:<br />
<img style="visibility:hidden;width:0px;height:0px;" border=0 width=0 height=0 src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyODA3NjU*ODUyODImcHQ9MTI4MDc2NTQ5MDk1OSZwPTEwMTkxJmQ9c3NfZW1iZWQmZz*yJm89N2FlMGJhNTZmMGVi/NDU1MjlmMTY4NGRjOGY1YzA2MjMmb2Y9MA==.gif" />
<div style="width:425px" id="__ss_37083"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/seilamgoh/what-is-design-37083" title="What is Design">What is Design</a></strong><object id="__sse37083" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=what-is-design-7444&#038;stripped_title=what-is-design-37083" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse37083" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=what-is-design-7444&#038;stripped_title=what-is-design-37083" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/seilamgoh">seilamgoh</a>.</div>
</div>
<p>Die Bedeutung von Design scheint schier unaufhaltsam voranzuschreiten &#8211; <a href="http://www.amazon.de/Total-Design-Inflation-moderner-Gestaltung/dp/3894795816/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1280763731&amp;sr=8-1">manche</a> sprechen gar von einer Designgesellschaft, die unsere Gesamtgesellschaft durchzogen habe. Letztlich ist heute alles Design: Von Food-Design über Coffee-Table-Books bis hin zum politischen Stil-Design. Der Design-Begriff suggeriert, einen Plan für das Endergebnis zu haben, es ge-stalten zu können, ihm Zeichen mitzugeben. Denn Design leitet sich sprachgeschichtlich vom Disegno-Begriff der Renaissance her. Dort bezeichnete &#8220;Disegno&#8221; den Entwurf,  die Zeichnung, die einer Arbeit zugrunde liegende Idee oder den Plan. Mit Design weist man den Weg und kommuniziert in klassischer Form: Hier Kommunikator, dort Rezipient. Und als Kommunikator kommuniziert man eine Message, die vom Rezipienten möglichst originalgetreu aufgenommen und wiederzugeben ist. Diese traditionelle Form der Kommunikation begegnet uns noch allüberall: In künstlich reduzierten Nutzungsmöglichkeiten von Mobilfunk-Verträgen oder Musik-Nutzungsarten über gestylte Nachrichten bis hin zu multimedialen Web-based-Trainings, die einem Multiple-Choice-Test entgegen geführt werden. Design im weitesten Sinne sucht Lösungen für Probleme potenzieller Rezipienten, indem sie die Menschen grob zu Focusgruppen zusammenrafft und die Angebote diesen unterschiedlichen Zielgruppen komfortabel anpasst. Die konstruierte Designgesellschaft, so wie sie sich heute darstellt, wurde entwickelt von fachkompetenten Expert/innen für einen Kaufhaus-Markt, in dem die Menschen ihrem kollektiven Konsumbedürfnis als individueller Flaneur nachkommen.</p>
<p>Nun können wir tagtäglich in den Nachrichten verfolgen, wie das zu Beginn der Industriegesellschaft aufgekommene Kaufhaus-Konzept langsam in sich zusammenfällt, da sich Angebote kaum noch an Zielgruppen orientieren können, sondern vielmehr für individuelle Anpassungen optimiert werden müssen. Die Angebotspalette fächert sich entsprechend des <a href="http://www.longtail.com/the_long_tail/">Long Tails</a> auf &#8211; und das Kreativ-Prekariat hält Einzug. Design wird bezahlbar, auch für einzelne kleine Nachfrager/innen überall in der Welt &#8211; seien es Einzelpersonen oder kleine Unternehmen.<br />
<a href="http://globalwebindex.net/wp-content/uploads/2010/05/Global-Map-of-Social-Web-Involvement-Global-Web-Index-2009.pdf"><br />
<img src="http://www.pamorama.net/wp-content/uploads/2010/03/social-web-involvement.gif" width="500" alt="Social Web Involvement" /></a></p>
<p>Und Design löst sich von dem genialen Entwurf eines Einzelnen oder eines Teams zu einer konzeptionellen Matrix, die individuell an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Heute lassen sich vielleicht noch Komponentensysteme ge-stalten, mit größtmöglicher Flexibilität à la IKEA. Aber lassen sich seitens der vielseitigen Designer/innen neue Kombinationen entwickeln, die bestimmte Werte transportieren, die nicht in der Trägergesellschaft repräsentiert sind? Kann Design wirklich innovativ die Welt grundlegend ge-stalten, wie <a href="http://www.edwdebono.com/">Edward de Bono</a> in einem <a href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/-d1232a8661/artikel/wir-denken-um-die-wahrheit-zu-beweisen.html">brand eins-Interview</a> suggeriert? Oder ist Design nicht immer Medium der sie umgebenden Kultur? Sollten wir der letzten Frage zustimmen: In welcher Kultur agiert Design?</p>
<p>Folgen wir <a href="http://www.manuelcastells.info/en/index.htm">Manuell Castells</a>, so ist unsere heutige Kultur zentral geprägt durch die Netzwerkgesellschaft. Demnach gestaltet nicht das Design unsere Gesellschaft, sondern die Netztechnologien mit ihren induzierenden Aktivitäten bestimmen den Rhythmus von Identität und Macht, Entwicklung und Gegenmacht. Beeinflussen kann man dieses (digitalisierte) Netzwerk nur noch dann, wenn man sich in das Netzwerk aktiv einbindet. Nur als Netzwerkknoten vermag man ggf. die tangierten Netzwerke mitzugestalten. Der Experte als solcher geht auf in der kollektiven Intelligenz aktiver Netzwerkknoten.</p>
<p>Und dabei ist nicht die aktive Arbeit in Facebook gemeint, das sich sukzessive als neuer Mant(r)a einer oberflächlich vernetzten Welt darstellt. Wir sprechen vom wahren Netz hinter dieser glatt designten Beschaulichkeit, die altem Denken entspricht und suggeriert, man arbeite am Design der eigenen Identität. Dabei generieren unsere allgegenwärtigen Datenspuren auch außerhalb des Webs eine digitale Identität, die als Datenagglomerat die eigene Biographie unbewusst ge-staltet &#8211; und dies ohne irgendeinen zentralen Plan. Die Möglichkeit zur Ge-Staltung der eigenen Identität ist uns in der digitalen Welt längst abhanden gekommen. Man kann sich lediglich als qualitativer Netzwerkknoten einbringen und diesen Datenwust versuchen, subversiv zu unterlaufen.</p>
<p><a href="http://www.pamorama.net/wp-content/uploads/2010/03/artoflistening.jpg"><img src="http://www.pamorama.net/wp-content/uploads/2010/03/artoflistening.jpg" width="500" alt="The Art of Listening" /></a></p>
<p>Das Image, ein Bild, das man gerne von sich oder seinem Unternehmen in die Welt hinaus strahlt, scheint nicht mehr kontrollierbar. Der über einen lockeren Spruch demonstrierte Schein als Identität wird abgelöst vom tatsächlichen Daten-Sein der digitalen Identität. Blitzender Chrom und blanker Glanz wirken heute als Kennzeichen von altem 1.0-Denken &#8211; die Qualität eines Netzwerkknotens resultiert aus seinem aktiven Beitrag, nicht aus seiner Optik. Und dieser Trend lässt sich in der Welt des Web 2.0 erkennen: Der Schaum interessiert nicht mehr, wird suspekt, das Wesen muss erkennbar sein. Der Sinn für Ästhetik verändert sich. Nur wenn im reflexiven Rückblick die gemeinsame interaktive Gestaltung eines Produkts gegeben ist, reift dieses zur subjektiv wahrgenommenen Schönheit heran. Ein attraktives Produkt ist keiner elitär gestaltenden Kraft oder Marke zuzuordnen, sondern vermag lediglich als Netzwerkdesign Impulse zu setzen.</p>
<p>Insofern verändern sich die Arbeitsprozesse für Design: Ideen entstehen in <a href="http://www.crowdsourcingdirectory.com/?p=71">Ideagoras</a> oder Innovationen in so genannten <a href="http://blogs.hbr.org/bigshift/2009/04/three-elements-you-need-for-su.html">Creation Spaces</a>, die on- und offline verschmelzen und eine <a href="http://blogs.hbr.org/bigshift/2009/04/introducing-the-collaboration.html">Collaboration Curve</a> zulassen, die z.B. in einem komplexen, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Collaborative_product_development">kollaborativen Produktdesign</a> münden können. Die <a href="http://www.wikinomics.com/blog/">Wikinomics</a> oder <a href="http://socialnomics.net/">Socialnomics</a> übernehmen das sozio-kulturelle Zepter. </p>
<p><img src="http://blog.hubspot.com/Portals/249/images/4550766791_6c60ce3234_o-resized-600.jpg" alt="Social Media is Changing Business" /></p>
<p>Innovationen und Image leiten sich demnach von der aktiven Teilhabe in der Netzwerkgesellschaft ab &#8211; insofern kommt den Social Media eine wesentliche Rolle zu bei der Vermittlung der eigenen Web 2.0-Aktivitäten.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_496437"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/mzkagan/what-the-fk-social-media" title="What The F**K is Social Media?">What The F**K is Social Media?</a></strong><object id="__sse496437" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=whatthefissocialmedia070208-1215026815612657-8&#038;stripped_title=what-the-fk-social-media" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse496437" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=whatthefissocialmedia070208-1215026815612657-8&#038;stripped_title=what-the-fk-social-media" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/mzkagan">Marta Kagan</a>.</div>
</div>
<p>In diesem Kontext bewegt sich das neue Kurs-Design, mit dem wir uns bewußt an die kleinen Selbstständigen im weiten Design-Umfeld richten.</p>
<ul>
<li>Wir werden versuchen zu systematisieren, welche globalen Ideen-, Projekt- und Jobbörsen die aktuellen Outsourcing-Prozesse begleiten.</li>
<li>Wir werden einen Weg zum Aufbau einer Netzwerkidentität weisen, um ein modernes Image für die persönlich relevanten Netzwerke aufzubauen.</li>
<li>Wir werden aufzeigen, wie qualitativer Input als Kennzeichen von aktueller Kompetenz ausschauen kann.</li>
<li>Wir werden gemeinsam untersuchen, welche kollaborativen Ideen- und Produktionstechniken hilfreich sind, um auch in großen Projekten vernetzt arbeiten zu können.</li>
<li>Wir werden kollektiv Indizien für den Wandel der Design-Kultur sammeln und diese kollaborativ auswerten.</li>
</ul>
<p>Dieses alles und noch viel mehr, soll Gegenstand von &#8220;Design 2.0 &#8211; Arbeiten in vernetzten Zusammenhängen&#8221; sein. Die Eckdaten mitsamt Anmelde-Link sind allesamt auf der <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">Kursseite</a> notiert. Bis zum 30. September kann man sich anmelden &#8211; der Kostenfaktor in Höhe von 50 Euro sollte keine Hemmschwelle darstellen. Und wer sich bereits warmlesen möchte, dem haben wir eine kleine <a href="http://www.netvibes.com/evideo#Design_2.0">Info-Tapete zu Design 2.0</a> zusammengestellt.</p>
<p>Wir freuen uns auf alle Berliner Interessierten!!</p>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=1136&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=1136&amp;md5=b7554ffcdd9cad04c5a674f7c409f416" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2010/08/12/design-2-0-der-neue-evideo-kurs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Call für neue Interaktionsformate in Echtzeit</title>
		<link>http://edufuture.de/2010/05/24/call-fuer-neue-interaktionsformate-in-echtzeit/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2010/05/24/call-fuer-neue-interaktionsformate-in-echtzeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 09:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[conference]]></category>
		<category><![CDATA[future]]></category>
		<category><![CDATA[interaction]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=1126</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Call+f%C3%BCr+neue+Interaktionsformate+in+Echtzeit&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-05-24&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/05/24/call-fuer-neue-interaktionsformate-in-echtzeit/&amp;rft.language=English"></span>
Letzte Woche haben wir im Projekt eVideo einen Call for Interactions für unsere 3. eVideo-Onlinekonferenz vom 11.-15. Oktober 2010 ausgeschrieben. Als Motto wählten wir in diesem Jahr &#8220;Live in the Lifestream&#8221;, um den aktuellen Entwicklungen eines modernen Informations- und Kommunikationsmanagements Rechnung zu tragen. Technisch realisiert werden diese Konferenzen von Anbeginn an mit Adobe Connect &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Call+f%C3%BCr+neue+Interaktionsformate+in+Echtzeit&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-05-24&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/05/24/call-fuer-neue-interaktionsformate-in-echtzeit/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=1126"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Letzte Woche haben wir im Projekt eVideo einen <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/projekt-evideo/eok10-call-for-interactions/">Call for Interactions</a> für unsere <a href="http://evideook.mixxt.de/">3. eVideo-Onlinekonferenz</a> vom 11.-15. Oktober 2010 ausgeschrieben. Als Motto wählten wir in diesem Jahr &#8220;Live in the Lifestream&#8221;, um den aktuellen Entwicklungen eines modernen Informations- und Kommunikationsmanagements Rechnung zu tragen.</p>
<p>Technisch realisiert werden diese Konferenzen von Anbeginn an mit <a href="http://www.adobe.com/de/products/acrobatconnectpro/">Adobe Connect</a> &#8211; einem Videokonferenzsystem mit diversen interaktiven Möglichkeiten. Allerdings möchten wir in diesem Jahr die klassische Vortragskultur durchbrechen und neue Interaktionsformate erproben. Nicht so sehr, um neue Wege der Wissensvermittlung aufzuzeigen. Auch soll keine pädagogische Vorgehensweise der bemühten Einbindung aller Beteiligten demonstriert werden. Uns geht es darum, die Konferenz zu öffnen für wirklich kreative, ggf. kunstvolle Aneignungen der Medienumgebung, um die Sichtweise von Menschen kennenzulernen, die über den Tellerrand hinausblicken können und darüber zu erfahren, wie sie auf das Thema schauen.</p>
<p>Was ich mir persönlich erhoffe, könnte folgende Formate umfassen:</p>
<ul>
<li>Online-Installationen, die in Echtzeit mit einem Publikum erfahren werden können.</li>
<li>Interaktive Präsentationen, die einer Erzählung gleichen und ggf. neue Spannungsmomente eröffnen.</li>
<li>Gestalterische Dramaturgien, die moderne kollaborative Techniken erproben und den Moment einer kollektiven Intelligenz geniessen lernen.</li>
<li>Künstlerische Online-Bühnenstücke</li>
<li>Postmoderne Rollenspiele</li>
<li>etc. pp.</li>
</ul>
<p>Der Kreativität sind von unserer Seite keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>Wer eine Idee in Echtzeit im Oktober 2010 erproben möchte, sollte uns bis zum 30.06.2010 eine Ideenskizze zusenden. Da wir ESF-finanziert sind, möchten wir v.a. Berliner Künstler/innen, Designer/innen, Web-Spezialist/innen und Medienmenschen eine Chance bieten, sich über diesen Weg im deutschsprachigen Raum zu präsentieren. Eine kleine Aufwandsentschädigung können wir bei Auswahl der Idee durch unsere eVideo-Jury anbieten.</p>
<p>Was sich von technischer Seite aus theoretisch realisieren liesse, demonstrieren wir am 2.6.2010 um 19h. Wer sich ggf. mit einer Ideenskizze beteiligen möchte, ist dazu kostenfrei eingeladen.</p>
<p>Alle weiteren Informationen &#8211; inkl. der Formulare zur Anmeldung und Einreichung von Ideenskizzen finden sich unter <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/projekt-evideo/eok10-call-for-interactions/">http://evideo.htw-berlin.de/weblog/projekt-evideo/eok10-call-for-interactions/</a></p>
<p>Es wäre schön, wenn LeserInnen mit Kontakt zu den Zielgruppen diesen Call for Interactions in die entsprechenden Kanäle einspeisen könnten. Besten Dank dafür!!</p>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=1126&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=1126&amp;md5=20098b40ab360633fe0ba5ed6593ccf5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2010/05/24/call-fuer-neue-interaktionsformate-in-echtzeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die soziale Kausalität digitaler Identitäten</title>
		<link>http://edufuture.de/2010/03/05/die-soziale-kausalitaet-digitaler-identitaeten/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2010/03/05/die-soziale-kausalitaet-digitaler-identitaeten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[identität]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=1086</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Die+soziale+Kausalit%C3%A4t+digitaler+Identit%C3%A4ten&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-03-05&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/03/05/die-soziale-kausalitaet-digitaler-identitaeten/&amp;rft.language=English"></span>
Manchmal ist es mir fast etwas unheimlich &#8230; Vor 2 Jahren sinnierte ich über die konzeptionelle Anlage des aktuellen eVideo-Projekts. Im Ergebnis entschied ich mich &#8211; angesichts der vielen drängenden Social Media-Fragen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen &#8211; für die Variante, eine Weiterbildungskurs-Reihe zu entwickeln, deren Kurse zwar im Grundgerüst immer wieder neuen Web 2.0-EinsteigerInnen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Die+soziale+Kausalit%C3%A4t+digitaler+Identit%C3%A4ten&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-03-05&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/03/05/die-soziale-kausalitaet-digitaler-identitaeten/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=1086"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Manchmal ist es mir fast etwas unheimlich &#8230; </p>
<p>Vor 2 Jahren sinnierte ich über die konzeptionelle Anlage des aktuellen eVideo-Projekts. Im Ergebnis entschied ich mich &#8211; angesichts der vielen drängenden Social Media-Fragen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen &#8211; für die Variante, eine Weiterbildungskurs-Reihe zu entwickeln, deren Kurse zwar im Grundgerüst immer wieder neuen Web 2.0-EinsteigerInnen einen Weg in das soziale Netz aufzeigen, inhaltlich aber jeweils unterschiedlichen Fragestellungen nachgehen. </p>
<p>Konsequenterweise lag es nahe, einen Kurs dem drängenden Thema &#8220;<a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">Identität 2.0</a>&#8221; zu widmen, der jetzt im April auch startet. Wie trendy wir mit diesem Thema im Zeitgeist schwimmen, war damals in dieser Massivität nicht absehbar. Die Synchronität der Ereignisse &#8211; das Anfang dieser Woche ergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung">Vorratsdatenspeicherung</a> und das aktuelle Video des Elektrischen Reporters zur <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/205/">Digitalen Identität</a> &#8211; war wirklich nicht vorhersehbar oder gar abgesprochen. Nein, es handelt sich nicht um eine breit angelegte Social Media Marketingstrategie unsererseits &#8211; zumindest nicht initiiert durch uns (vielleicht sind wir ja Teil einer unbewussten Kampagne?) <img src='http://edufuture.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Trotzdem findet man in diesem Video einige unserer zentralen Fragestellungen wieder, denen wir alle gemeinsam nachgehen möchten in unserem bewährten Netzwerk-Lern-Happening. Wer sich also für diese Fragestellungen interessiert und einen reflektierten Einstieg in die Materie wünscht, die/der sei herzlich eingeladen. Wer allerdings keinerlei digitale Datenspuren hinterlassen möchte, ist in diesem Kurs falsch. Wir arbeiten intensivst im digitalen Netz &#8211; nur etwas bewusster &#8230;</p>
<p>	<object width="480" height="270"><param name='movie' value="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/023/ELR_023.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/023/ELR_023.jpg'}"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param>
	<embed width="480" height="270" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" src="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/023/ELR_023.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/023/ELR_023.jpg'}" /><br />
	</object></p>
<p style="text-align: center; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em;"><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/205/">Elektrischer Reporter – Digitale Identität: Das Ich im Netz</a></p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" alt="" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=55e0af84-c9bd-89e1-a0bc-2d016c92ac85" /></div>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=1086&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=1086&amp;md5=d43e354cd7ee6ca64fc0c5eda93cc1c8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2010/03/05/die-soziale-kausalitaet-digitaler-identitaeten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://www.blinkenfilme.de/elr/023/ELR_023.mp4" length="84571939" type="video/mp4" />
		</item>
		<item>
		<title>Identität 2.0 &#8211; Leben im mobilen Zeitalter</title>
		<link>http://edufuture.de/2010/02/13/identitaet-2-0-leben-im-mobilen-zeitalter/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2010/02/13/identitaet-2-0-leben-im-mobilen-zeitalter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 11:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[identität]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=1064</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Identit%C3%A4t+2.0+%26%238211%3B+Leben+im+mobilen+Zeitalter&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-02-13&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/02/13/identitaet-2-0-leben-im-mobilen-zeitalter/&amp;rft.language=English"></span>
Am 10. April 2010 startet der nächste eVideo-Fortbildungskurs &#8211; das Thema lautet: &#8220;Identität 2.0 &#8211; Leben im mobilen Zeitalter&#8221;. Worum geht&#8217;s? Wenn wir derzeit einen Blick auf den Puls der Web 2.0-Gemeinde werfen, so ist dieser Winter geprägt von sich überschlagenden Hypes technologischer Revolutionen. Zunächst reüssierte Google mit seinem neuen Google Phone, dem Nexus One, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Identit%C3%A4t+2.0+%26%238211%3B+Leben+im+mobilen+Zeitalter&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2010-02-13&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2010/02/13/identitaet-2-0-leben-im-mobilen-zeitalter/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=1064"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Am 10. April 2010 startet <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">der nächste eVideo-Fortbildungskurs</a> &#8211; das Thema lautet: &#8220;Identität 2.0 &#8211; Leben im mobilen Zeitalter&#8221;.</p>
<p>Worum geht&#8217;s?</p>
<p>Wenn wir derzeit einen Blick auf den Puls der Web 2.0-Gemeinde werfen, so ist dieser Winter geprägt von sich überschlagenden Hypes technologischer Revolutionen. Zunächst reüssierte Google mit seinem neuen <a href="http://www.google.com/phone">Google Phone</a>, dem Nexus One, das erstmalig explizit für die Nutzung der gesamten Google-Palette optimiert sein soll und neue Interaktionsmomente generiert.</p>
<p><object style="height: 344px; width: 425px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/I6COwgigJ-g"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/I6COwgigJ-g" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></param></object></p>
<p>Kaum verflachte sich die Erwartungskurve an dieses Handy, brachte Apple sein <a href="http://www.apple.com/ipad/">iPad</a> auf den Markt, das &#8211; als neues Konsumspielzeug konzipiert &#8211; die Mediennutzung klassischen Contents ermöglicht und damit viel Hoffnung bei alten Kulturindustrien hervor rief (siehe z.B. diesen <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E4C9B52F05C0C4D6AA6E031D952812B10~ATpl~Ecommon~Scontent.html)">FAZ-Artikel von Frank Schirrmacher</a>, seines Zeichens Herausgeber der Zeitung und derzeit massiv auf der Suche nach einer neuen Berechtigung für alte Medien).</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OgpvUK2mulQ&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OgpvUK2mulQ&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Und kaum ist diese Nachricht verdaut, erweitert Google seine Palette um <a href="http://www.google.com/buzz">Google Buzz</a>, eine  Entwicklung hin zu  Social Networking-Funktionen, die fortan auf der Verbindung von mobilen Daten und PC-basierter Weiterverarbeitung als Content aufbauen. Die Trennung zwischen stationär und mobil wird hier nahezu vollständig aufgehoben &#8211; die Funktionen ergänzen sich komplementär &#8211; das System gibt nicht mehr vor, mit welchem Gerät man auf den digitalisierten Strom zugreifen soll.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yi50KlsCBio&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yi50KlsCBio&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Für den Sommer wartet bereits in der Pipeline das neue <a href="http://www.mobilemag.com/2010/02/12/iphone-4g-rumors-specs-what-will-it-be-here-it-is/">iPhone mit 4G-Netzwerk</a> &#8211; damit werden mobile Internetverbindungen noch schneller sein. Und Google lässt mit <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html">Chrome OS</a> für den Sommer das erste (mobile) PC-vergleichbare Endgerät mit komplett webbasiertem Betriebssystem erahnen. Von dem Moment an arbeiten Menschen ausschließlich nur noch in der Cloud &#8211; private digitale Besitztümer werden nicht mehr physisch auf dem persönlichen Eigentum gespeichert, sondern webbasiert vorrätig gehalten.</p>
<p>Wie wir entlang dieser Entwicklungen sehen:<br />
Das Innovationskarussell dreht sich derzeit rund um Google und Apple &#8211; alle anderen schauen atemlos zu, wie die digitale Netzwelt durchpflügt wird und am Ende kein Stein mehr auf dem anderen stehen wird. Letztlich entscheidet sich in dieser Schlacht, wie unser mobiles digitales Leben ausschauen wird: Entweder getrieben durch einzelne Applikationen, die jedeR nach eigenem Geschmack zwar downloaden (zunehmend kostenpflichtig) und konsumieren kann, letztlich aber unabhängig nebeneinander bestehen bleiben. Oder auf einem werbungsfinanzierten, offenen, integriertem Browserkonzept beruhend, das den Menschen gegenüber zunächst mit kostenfreien Angeboten entgegentritt.</p>
<p>Dazwischen wir Menschen, User genannt, die sich zu orientieren suchen, gerne die Vorteile mitnehmen, aber auf die Nachteile verzichten möchten. <a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1293114">Gartner</a> prognostiziert für das Jahr 2013, dass bis dahin bei 20% aller geschäftlichen User soziale Netzwerke den eMail-Verkehr als primärer Kommunikationskanal ersetzt haben werden. Zudem erwartet Gartner bis zum Jahresende 2010 einen Anstieg webbasierter Handys auf 1,2 Milliarden Menschen. Und <a href="http://www.morganstanley.com/institutional/techresearch/mobile_internet_report122009.html">Morgen Stanley</a> zeigt auf, dass das mobile Internet nicht nur von Handys, sondern auch von Spielekonsolen, Autoelektronik, eBook-Readern etc. geprägt sein wird.</p>
<p><img src="http://edufuture.de/wp-content/uploads/2010/02/2SETUP_12142009_RI.pdf-page-7-of-104.jpg" alt="Mobile Internet" title="2SETUP_12142009_RI.pdf (page 7 of 104)" width="549" height="407" class="alignnone size-full wp-image-1065" /></p>
<p>Die mobilen Kulturtechniken schreiten also voran und für dieses Jahr erwarte ich die breitere Nutzung vielfältiger Augmented Reality-Angebote. Seit einiger Zeit existieren hier verschiedene Ansätze, ortsbezogene Informations- oder Kommunikationsangebote bereitzustellen, die Usern bei Interesse im mobilen Dasein unterstützen. Was spätestens hier deutlich wird, ist eine Entwicklung, nahezu die gesamte physische Welt mit digitalen Layern zu durchsetzen. Oder wie <a href="http://www.web2summit.com/web2009/public/schedule/detail/10194">Tim O&#8217;Reilly</a> meinte: jeder reale Gegenstand besitzt zwischenzeitlich einen digitalen Informationsschatten. Nicht nur einen von externen Kräften designten, sondern einen sich in der sozialen Praxis generierenden und sich ständig verändernden Schatten.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b64_16K2e08&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/b64_16K2e08&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Gk8ADxeGHaI&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Gk8ADxeGHaI&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Diese Entwicklungsdynamik wird sich voraussichtlich so lange selbst überholen, bis eine vollständige Digitalisierung unserer &#8220;realen&#8221; Welt gegeben ist bzw. wird die reale Welt eine zugleich komplett digitalisierte sein, die keine Grenze mehr kennt zwischen &#8220;virtuell&#8221; und &#8220;real&#8221;. Und damit sind nicht nur bewußte Akte der digitalen Nutzung gemeint, sondern gleichsam die schleichende Digitalisierung unserer Alltagsgeschäfte, die von der Krankenkarte über die Bankkarte über Paybackkarten bis hin zu Überwachungskameras nahezu das gesamte öffentliche Leben dokumentiert.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NxQZuo6pFUw&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NxQZuo6pFUw&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Wie geht man mit all dem um? Darum soll es u.a. in dem neuen <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">Kurs</a> gehen. Wie könnten persönliche Konzepte für eine moderne Trennung von Öffentlichkeit und Privatleben ausschauen? Wie sieht moderner Datenschutz aus? Oder meinen wir damit Datensicherheit? Was wollen wir eigentlich schützen? Wollen und können wir die persönliche Kontrolle über all die aggregierten Daten ausüben? Oder müssen wir uns wirklich im Zuge diesen &#8220;Fortschritts&#8221; damit abfinden, durchschaubar geworden zu sein, wie <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/02/11/die-krankenakte-von-tut-ench-amun.aspx">mspro</a> meint? Wird es zukünftig noch analoge Inseln geben, auf denen einzelne Menschen leben, die sich fern aller oder der meisten Datenströme bewegen können? Oder können wir wenigstens noch Einfluss nehmen auf die Datenverknüpfungen?</p>
<p>Dies alles sind wichtige Fragen unserer Zeit &#8211; vielleicht mit die drängendsten, um unser gesellschaftliches Selbstverständnis neu zu sortieren. Wie wollen wir leben? Wie können wir die Vorteile einer algorithmisch generierten Buchempfehlung bei Amazon nutzen ohne gleichzeitig absolut gläsern z.B. hinsichtlich unserer politischen Einstellungen zu sein? Wie können wir uns noch frei im öffentlichen Raum bewegen, ohne von jeder Handykamera umgehend mit allen Charaktereigenschaften identifiziert zu werden? Es geht mit anderen Worten um die Selbstbestimmung über unsere individuelle Einzigartigkeit und die persönliche Freiheit, das eigene Leben selbst entscheiden zu können. Und das bedeutet auch, jederzeit (!) die Möglichkeit zu haben, einen Schwamm über vergangene Irrwege wischen und nochmals neu starten zu können. Es geht &#8211; wie könnte es anders sein &#8211; um unsere Identität.</p>
<p>Was ist das eigentlich, unsere Identität?</p>
<p>Wenn wir <a href="http://www.google.de/books?id=hyotJV3S4MIC&#038;printsec=frontcover&#038;dq=heinz+abels+identit%C3%A4t&#038;ei=PoN2S6vINYfIywSVsPCaBA&#038;hl=en&#038;cd=1#v=onepage&#038;q=&#038;f=false">Heinz Abels</a> folgen, ist Identität ein Konstrukt, eine eigene Biographie, die wir uns selbst zuschreiben, unser Bild von uns in einer gegebenen Situation. Identität ist damit ein Zustand auf Zeit. Sie verbindet unsere Vergangenheit mit einer selbst gewählten möglichen Zukunft. Sie verknüpft unsere verschiedenen sozialen Rollen zu einem sinnvollen Muster. Während mit Individualität ein einzigartiger Stil gemeint ist, der von anderen wahrgenommen wird und in der Rückspiegelung das Muster unseres persönlichen Handelns prägt, kennzeichnet Identität das individuelle Bewusstsein dieses Stils. Wir spielen also Theater, präsentieren uns gleichzeitig als Subjekt wie Objekt und versuchen unserem Bild über eine individuelle Narration einen Kern zu geben. In der Identitätsfrage schwingt insofern die Angst vor dem vermittelten Bild mit, das nicht unserem gewünschten Abbild entspricht, das wir gerne vermitteln möchten.</p>
<p>Vor dem Lichte der Digitalisierung betrachtet, könnte unser Bild also zunehmend von verknüpften Datenspuren generiert und immer weniger von unserer eigenen Narration definiert sein. Nur wer sein Abbild konsequent auf ein gewünschtes Ziel ausrichtet, wird vielleicht mit seinem generierten Bild leben können &#8211; sofern man nicht eines Tages einem anderen Lebensentwurf folgen möchte. Die so gerne geforderte Authentizität, die Einzigartigkeit eines Menschen, geht in diesem schablonenhaften Leben unter.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage: So what?</p>
<p>Bieten uns die sozialen Medien, die wir aktiv nutzen können, Möglichkeiten, eine dynamische Narration zu entfalten, die einen subversiven Interpretationsspielraum eröffnen, wie die Vielzahl an Datenspuren zu lesen sei? Oder stellt die soziale Vernetzung eine Zumutung dar, da Identitäten in dieser ständigen Auseinandersetzung mit dem sozialen Umfeld ihre eigenen Ansprüche kaum in eine Balance bekommen? Können wir überhaupt noch dieser ganzen Entwicklung entfliehen? Oder können wir eine Identitätskompetenz aufbauen, um kontextspezifische Teilidentitäten aufzubauen, also z.B. eine digitale und eine nicht-digitale Teilidentität? Lässt sich das Ganze mit einem klugen individuellen Identitätsmanagement lösen? Und überhaupt: Wie lässt sich eine professionelle Identität aufbauen, die uns für das Selbstmarketing oder als Corporate Identity gut ins Spiel bringt, ohne uns gleichzeitig zu offenbaren?</p>
<p>All diesen offenen Punkten möchten wir in unserem neuen <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">16-wöchigen eVideo-Kurs an der HTW Berlin</a>, der weitestgehend online vollzogen wird, aber auch einige Präsenzveranstaltungen umfasst, nachgehen. Nicht abstrakt als theoretisches Seminar, sondern als Erkundungstour im digitalen Netz und in diesem Semester auch im mobilen Raum. Wir werden gemeinsam versuchen, wichtige Fragestellungen zu definieren und diesen gemeinsam nachzugehen. Wir werden Chancen und Risiken versuchen abzuwägen und persönliche Identitätsstrategien entwickeln. Wie immer unterstützt durch eine Vielzahl an Fachexpert/innen, die uns allmontäglich mit neuem Input versorgen, und eingebunden in ein soziales Lernsetting, das individuell ausgestaltet und je nach persönlichem Engagement genutzt werden kann.</p>
<p>Insofern baut dieser Sommersemester-Kurs auf 4 Säulen auf:</p>
<ol>
<li>Die Identitätsfrage analog zu &#8220;Wer bin ich und wenn ja wie viele?&#8221;</li>
<li>Die mobile Frage entsprechend der Maßgabe: Die digitalisierten Layer der realen Welt</li>
<li>Die Social Media-Frage gemäß der sich durchsetzenden Erkenntnis: Der Mensch ist ein soziales Wesen</li>
<li>Die Videofrage getreu der Frage, ob Bilder den Text als neues Leitmedium ablösen</li>
</ol>
<p>Wir laden alle BerlinerInnen an den Schnittstellen von Bildung, Kultur und Medien ein, sich mit uns gemeinsam aktiv auf den Weg zu machen in das digitale mobile Zeitalter. Vor allem Einsteiger/innen in das Web 2.0 dürfen sich ermuntert fühlen, in diesem kreativen Rahmen erste Gehversuche zu unternehmen. Aber auch alle anderen inhaltlich Interessierten seien aufgerufen, sich diesen Fragen zu stellen und in einem modernen Lern- wie Forschungsarrangement die kollaborativen Potenziale zu nutzen und uns wechselseitig zu fördern. Wer in diesen thematischen Kontexten behauptet, eine fertige Lösung bereit stellen zu können, der hat m.E. die Vielfältigkeit der Risiken und Chancen noch nicht annähernd begriffen. Wir müssen gemeinsam versuchen, ein neues Verständnis aufzubauen &#8211; wie auch immer dies am Ende ausschauen wird. Auf jeden Fall ist es wichtig, möglichst viele Menschen in diesen Diskurs einzubinden. Lasst uns gemeinsam nachdenken &#8211; jedeR von seinem Startpunkt ausgehend &#8211; nur fortschreitend, das wäre hier die Voraussetzung. An der Teilnahmegebühr in Höhe von 50 Euro sollte es wohl nicht scheitern <img src='http://edufuture.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">Weitere Informationen zum Kurs finden sich hier.</a></strong></p>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=1064&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=1064&amp;md5=6262c0273bd47b787e3bf77bfac96e84" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2010/02/13/identitaet-2-0-leben-im-mobilen-zeitalter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ARG als didaktische Methode</title>
		<link>http://edufuture.de/2009/11/09/arg-als-didaktische-methode/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2009/11/09/arg-als-didaktische-methode/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[games]]></category>
		<category><![CDATA[methode]]></category>
		<category><![CDATA[serious]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=1007</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=ARG+als+didaktische+Methode&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-11-09&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/11/09/arg-als-didaktische-methode/&amp;rft.language=English"></span>
Im letzten eVideo-Kurs beschäftigten wir uns bekanntlich mit Gaming 2.0. Da ich selbst klassischen Serious Games-Entwicklungen eher skeptisch gegenüber trete (da sie zumeist auf einem alten didaktischen Verständnis aufbauen), kristallisierte sich in unserem vorletzten Kurs zu Game based eVideo heraus, dass eventuell Alternate Reality Games (ARG) eine wirklich kluge Spielvariante sind, die für ernsthafte Kontexte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=ARG+als+didaktische+Methode&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-11-09&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/11/09/arg-als-didaktische-methode/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=1007"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Im letzten eVideo-Kurs beschäftigten wir uns bekanntlich mit <a href="http://www.netvibes.com/evideo#Kurs%3A_Gaming_2.0">Gaming 2.0</a>. Da ich selbst klassischen Serious Games-Entwicklungen eher skeptisch gegenüber trete (da sie zumeist auf einem alten didaktischen Verständnis aufbauen), kristallisierte sich in unserem vorletzten Kurs zu Game based eVideo heraus, dass eventuell Alternate Reality Games (ARG) eine wirklich kluge Spielvariante sind, die für ernsthafte Kontexte gut nutzbar sind. So kam es, dass wir diese Spielform zum zentralen Thema in Gaming 2.0 machten. In Kooperation mit Patrick Möller &#8211; seines Zeichen <a href="http://argreporter.de/">ARG-Reporter</a> und ARG-Konzepter bei <a href="http://www.vm-people.de/de/">vm-people</a> &#8211; versuchten wir, zum einen die didaktischen Potenziale von ARGs herauszuarbeiten und zum anderen selbst ein ARG zu entwickeln.</p>
<p>Für Personen, die sich noch nie mit ARGs beschäftigt haben, zitiere ich hier aus unserem <a href="http://mediawiki.htw-berlin.de/wiki/Alternate_Reality_Game_%28ARG%29">eVideo-Wiki</a>:<br />
<blockquote>Ein Alternate Reality Game (oder kurz: ARG) ist die interaktive Form einer Erzählung, bei der Realität und Fiktion miteinander verschmelzen und die Mitspielenden durch ihr Handeln zu Mit-Erzählern werden. Das ARG kann multimediale Möglichkeiten wie E-Mails, Webseiten, Chats, Telefone, Videos und mehr nutzen, so dass man zum Beispiel mit auftauchenden Figuren kommunizieren und sich mit ihnen zu einem Treffen verabreden kann. Gemeinsam gilt es, Aufgaben und Rätsel zu lösen, die sich im Verlaufe der Geschichte immer wieder ergeben.</p>
<p>ARGs werden in der Regel als Marketinginstrument genutzt.</p>
<p>Die Frage wäre jetzt, ob mit dieser Methode nicht spannende Lernszenarien entwickelt werden können?!</p>
<p>Ergebnis des Gaming 2.0-Kurses zu dieser Frage: <a href="http://mediawiki.htw-berlin.de/wiki/ARG_als_didaktische_Methode">ARG als didaktische Methode</a></p></blockquote>
<p>Im abstrakten Ergebnis setzten wir uns also das Ziel, eine methodische Anleitung für Lehrende bereitzustellen, wie sie selbst &#8211; ohne sich theoretisch mit dem Spielkonzept weiter auseinandersetzen zu müssen &#8211; ein ARG aufbauen können. Die <a href="http://mediawiki.htw-berlin.de/wiki/ARG_als_didaktische_Methode">hier</a> verzeichnete Methode stellt also eine mögliche (!) Variante dar. Viele andere sind denkbar.</p>
<p>Im praxisorientierten Ergebnis entwickelte <a href="http://www.netvibes.com/evideo#Kurs%3A_Gaming_2.0">der Gaming 2.0-Kurs</a> ein ARG für den nachfolgenden <a href="http://www.netvibes.com/evideo#Kurs%3A_Marketing_2.0">Marketing 2.0-Kurs</a>. Ziel war es, die neuen Teilnehmer/innen im ersten Monat spielerisch in verschiedene Web 2.0-Tools und theoretischen Grundlagen des Marketings einzuführen. Zu diesem Zweck erarbeiteten wir kollaborativ eine Rahmenhandlung, in der ein angeblich ehemaliger eVideo-Kursteilnehmer &#8211; <a title="http://www.google.com/profiles/s.rotland" rel="nofollow" href="http://www.google.com/profiles/s.rotland">Sven Rotland</a> &#8211; Unterstützung sucht für eine Kochshow, für die er eine Marketingstrategie zu erstellen wünschte zwecks Aufbau einer kleinen Social Media Agentur (<a title="http://www.google.com/profiles/somevent" rel="nofollow" href="http://www.google.com/profiles/somevent">SoMevent</a>). Parallel liessen wir eine Journalistin &#8211; <a title="http://wels-meshjour.tumblr.com/" rel="nofollow" href="http://wels-meshjour.tumblr.com/">Nadin Wels</a> &#8211; etwas Irritation verursachen, um Fragen des Urheberrechts, der Identität und der Social Media-Freundschaften zu diskutieren.</p>
<p>Ende letzter Woche lösten wir die Story langsam auf, u.a. mit Hinweisen in unser <a href="http://mediawiki.htw-berlin.de/wiki/ARG_als_didaktische_Methode#Marketing_2.0">Wiki</a> und auf den <a href="http://mediawiki.htw-berlin.de/wiki/Datei:Svenrotland.jpg">Personalausweis</a> von unserem Protagonisten. Den Gesamtzusammenhang richtig realisiert hatten die wenigsten unseres aktuelles Kurses. Insofern erläuterte ich letzten Samstag in der Präsenzveranstaltung unsere Idee und Motivation. Im Großen und Ganzen kam die ARG-Geschichte recht gut an, auch wenn ich denke, dass die Rätsel etwas auf der Strecke blieben und es sich primär um ein Theaterstück im Hintergrund handelte (mit einigen interaktiven Potentialen). Angesichts der Fülle neuer Tools und Informationen bleibt den Kursstartern in der Regel wenig Zeit, sich inhaltlich einzuarbeiten. Aber dies erfolgt nun in Ruhe &#8211; ohne Spiel &#8211; ab dem zweiten Kursmonat &#8211; aufbauend auf den kollaborativ erarbeiteten Ergebnissenen für die Kochshow-Marketingstrategie.</p>
<p>Und als Erfahrungswert meiner Spielleitung muss ich sagen: Es ist eine aufwändige Methode, die  viel Spass bereitet und einem erneut vor Augen führt, wie schnell man sich eine eigene virtuelle Identität im Netz zulegen kann. Sowohl Sven als auch Nadin leben &#8211; auf ihre Art. Sie haben Freundschaften geschlossen, Vorlieben entwickelt, Vernetzungen vollzogen &#8211; alleine diese Erfahrung möchte ich nicht missen.</p>
<p>Ach so: Wie der Zufall es will, besucht uns heute Abend Patrick Möller im Virtual Classroom, um über ARGs als Marketinginstrument zu berichten. Ja, so ist das &#8230; <img src='http://edufuture.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=1007&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=1007&amp;md5=d5fd226bd1858cb0cc5a03b0dedab4a5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2009/11/09/arg-als-didaktische-methode/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einführung in den Netz-Videomarkt</title>
		<link>http://edufuture.de/2009/11/03/einfuehrung-in-den-netz-videomarkt/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2009/11/03/einfuehrung-in-den-netz-videomarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 08:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=998</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Einf%C3%BChrung+in+den+Netz-Videomarkt&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-11-03&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/11/03/einfuehrung-in-den-netz-videomarkt/&amp;rft.language=English"></span>
Dann starte ich hier wieder mit der Berichterstattung aus unserem aktuellen eVideo-Kurs, nachdem ich von der ersten Fachexperten-Runde zum Thema Einführung in Marketing letzten Montag nur im eVideo-Blog berichtete. Gestern durfte ich Bertram Gugel als Gast begrüssen, der uns einen schönen Überblick über aktuelle Trends auf dem Web-Videomarkt gab. Bertram ist Junior Manager IPTV Design [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Einf%C3%BChrung+in+den+Netz-Videomarkt&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-11-03&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/11/03/einfuehrung-in-den-netz-videomarkt/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=998"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Dann starte ich hier wieder mit der Berichterstattung aus unserem aktuellen <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">eVideo-Kurs</a>, nachdem ich von der ersten Fachexperten-Runde zum Thema <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/kurse/einfuhrung-in-marketing/">Einführung in Marketing</a> letzten Montag nur im eVideo-Blog berichtete.</p>
<p>Gestern durfte ich <a href="http://www.gugelproductions.de/">Bertram Gugel</a> als Gast begrüssen, der uns einen schönen Überblick über aktuelle Trends auf dem Web-Videomarkt gab. Bertram ist Junior Manager IPTV Design bei der Telekom. Seit 2005 schreibt er in seinem Blog “Digitaler Film” über die Konvergenz des Fernsehens und des Internets, die verschiedenen Videoangebote im Netz sowie Trends und Entwicklungen in diesem Feld. In der monatlichen <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/category/gugel/">Gugel-Kolumne</a> im eVideo-Blog notiert er seine Beobachtungen zur Entwicklung der Videos im Internet.</p>
<p>Wie Web 2.0-Formate auf die Reise gehen können, demonstrierte Bertram&#8217;s Präsentation, die er vorgestern in <a href="http://www.slideshare.net/digitalerfilm/introduction-to-video-on-the-net">Slideshare</a> einstellte und seit gestern prompt &#8211; wahrscheinlich aufgrund ihrer englischen Sprache &#8211; zu den <a href="http://www.slideshare.net/ssod">Top Presentations of the Day</a> zählt.</p>
<div id="attachment_999" class="wp-caption alignnone" style="width: 222px"><img class="size-medium wp-image-999" title="Slideshare of the Day" src="http://edufuture.de/wp-content/uploads/2009/11/Snapz-Pro-XSchnappschuss001-212x300.jpg" alt="Slideshare of the Day" width="212" height="300" /><p class="wp-caption-text">Slideshare of the Day</p></div>
<p>Die Diskussionen, die wir im Anschluss an seinen Vortrag führten, reichten von unterschiedlichen mobilen Nutzungsszenarien über den Free TV-Markt in Deutschland bis hin zu interaktiven Formaten bzw. Einbindung des Videomarktes in ein Social Media-Umfeld.</p>
<p>Wie immer eine lehrreiche Session, da es interessant ist, Bertram&#8217;s video-geschulte Analyse der aktuellen Marktentwicklungen kennenzulernen.</p>
<p>Und hier die Präsentation:</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_2397486"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/digitalerfilm/introduction-to-video-on-the-net" title="Introduction To Video On The Net">Introduction To Video On The Net</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=introductiontovideoonthenet20091101-091101134457-phpapp02&#038;stripped_title=introduction-to-video-on-the-net" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=introductiontovideoonthenet20091101-091101134457-phpapp02&#038;stripped_title=introduction-to-video-on-the-net" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/digitalerfilm">digitalerfilm</a>.</div>
</div>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=998&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=998&amp;md5=bf2a027aabf24a47c54e5007d8a685fe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2009/11/03/einfuehrung-in-den-netz-videomarkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Blick in die Kristallkugel</title>
		<link>http://edufuture.de/2009/10/02/ein-blick-in-die-kristallkugel/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2009/10/02/ein-blick-in-die-kristallkugel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[future]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=964</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Ein+Blick+in+die+Kristallkugel&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-10-02&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/10/02/ein-blick-in-die-kristallkugel/&amp;rft.language=English"></span>
Wer es noch nicht mitbekommen hat: Es ist Herbst und die zweite eVideo Online-Konferenz steht vor der Tür. Vom 12. bis zum 16. Oktober 2009 folgen wir im Projekt eVideo 2.0 dem spektakulären Motto &#8220;Die Zukunft beginnt heute&#8221; 10 spannende FachexpertInnen habe ich mir eingeladen, um in 1-stündigen Livegesprächen im Virtual Classroom &#8211; und parallel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Ein+Blick+in+die+Kristallkugel&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-10-02&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/10/02/ein-blick-in-die-kristallkugel/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=964"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Wer es noch nicht mitbekommen hat: Es ist Herbst und die zweite eVideo Online-Konferenz steht vor der Tür. Vom 12. bis zum 16. Oktober 2009 folgen wir im <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/">Projekt eVideo 2.0</a> dem spektakulären Motto &#8220;Die Zukunft beginnt heute&#8221; <img src='http://edufuture.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>10 spannende FachexpertInnen habe ich mir eingeladen, um in 1-stündigen Livegesprächen im Virtual Classroom &#8211; und parallel im eVideo-Social Network auf <a href="http://evideook.mixxt.de/">Mixxt</a> &#8211; mit den KonferenzteilnehmerInnen gemeinsam über die aktuelle sozio-technologische wie sozio-kulturelle Umbruchsituation zu diskutieren.</p>
<p>Dabei ist jeder Tag einem Schwerpunktthema gewidmet: Montags dreht es sich um die Themenfelder Zukunft und Neue Medien in der Bildung, dienstags um Frauen und Computer, am Mittwoch blicken wir auf 2 demnächst startende Konferenzen als Knotenpunkte des Wissensaustausches, der Donnerstag ist der Erforschung neuer Kommunikationsräume und -kulturen, z.B. anhand von Twitter, gewidmet und schließlich stellen wir uns am Freitag den neuen Videotechnologien und deren Weiterentwicklung.</p>
<p>Die Konferenz-Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen, sich unter <a href="http://evideook.mixxt.de/">http://evideook.mixxt.de/</a> anzumelden und sich den gewünschten Veranstaltungen zuzuordnen. Einzige Voraussetzung ist die aktive Teilnahme während der Sessions &#8211; sei es per Audio oder Textchat. Bringen Sie sich bitte mit ein, denn wir präferieren den Dialog, weniger den Monolog. Also, schauen Sie vorbei und seien Sie unser Gast! Wir freuen uns auf Sie!</p>
<p>Und hier ein Überblick über die anstehenden Live-Sessions.</p>
<table id="i.jk" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" bordercolor="#000000">
<tbody>
<tr>
<td width="15%"></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%"></td>
<td width="18%"></td>
<td width="20%" valign="top"></td>
</tr>
<tr valign="top" bgcolor="#f3f3f3">
<td width="15%"><strong>12 Okt 2009</strong></p>
<p><strong> </strong></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%">17-18h</td>
<td width="18%">Frauke Godat</td>
<td width="20%" valign="top"><em>Future at School</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr bgcolor="#f3f3f3">
<td width="15%"></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%">20-21h</td>
<td width="18%">Anja C. Wagner</td>
<td width="20%" valign="top"><em>Einführung Web 2.0</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="15%"><strong>13 Okt 2009</strong></p>
<p><strong> </strong></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%">17-18h</td>
<td width="18%">Dr. Marita Ripke<br />
Stefanie Nordmann</td>
<td width="20%" valign="top"><em>Frauen &amp; Informatik</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="15%"></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%">20-21h</td>
<td width="18%">Duscha Rosen</td>
<td width="20%" valign="top"><em>FrauenComputerZentrumBerlin</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr valign="top" bgcolor="#f3f3f3">
<td width="15%"><strong>14 Okt 2009</strong></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%">17-18h</td>
<td width="18%">Patrick Möller</td>
<td width="20%" valign="top"><em>ARG-Me! 2010</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr valign="top" bgcolor="#f3f3f3">
<td width="15%"></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%"><span style="font-size: xx-small;"> 20-21h</p>
<p></span></td>
<td width="18%">Martin Lindner</td>
<td width="20%" valign="top"><em>Bildung hacken</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="15%"><strong>15 Okt 2009</strong></p>
<p><strong> </strong></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%">17-18h</td>
<td width="18%">Regine Heidorn</td>
<td width="20%" valign="top"><em>Virtuelle Forschungsumgebung</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="15%"></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%"><span style="font-size: xx-small;"> 20-21h</p>
<p></span></td>
<td width="18%">JanaHerwig</td>
<td width="20%" valign="top"><em>Twitterforschung</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr valign="top" bgcolor="#f3f3f3">
<td width="15%"><strong> 16 Okt 2009</strong></p>
<p><strong> </strong></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%">17-18h</td>
<td width="18%">Mark Palkow</td>
<td width="20%" valign="top"><em>Placecam</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr valign="top" bgcolor="#f3f3f3">
<td width="15%"></td>
<td width="1%"></td>
<td width="10%"></td>
<td width="18%">Fabian Topfstedt</td>
<td width="20%" valign="top"><em>DCTP.TV</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=964&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=964&amp;md5=9cad399cd6ae926e94a9e0c6194c8878" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2009/10/02/ein-blick-in-die-kristallkugel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Marketing 2.0 geht alle an</title>
		<link>http://edufuture.de/2009/08/12/marketing-20-geht-alle-an/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2009/08/12/marketing-20-geht-alle-an/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 08:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[learning20]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/?p=933</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Marketing+2.0+geht+alle+an&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-08-12&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/08/12/marketing-20-geht-alle-an/&amp;rft.language=English"></span>
ODER: Was die Krise mit Social Media zu tun hat. Die Welt steckt in einer großen Krise: Die Weltwirtschaft, das Klima, die Institutionen, die Bildung, die Arbeit. Kurz, die Menschheit häutet sich und jedeR Einzelne muss sich in dieser unsicheren Lage neu positionieren. Nur, an welchen Koordinaten sollte man sich orientieren? Niemand weiss es und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Marketing+2.0+geht+alle+an&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-08-12&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/08/12/marketing-20-geht-alle-an/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/?p=933"><!-- &nbsp; --></abbr>
<h3>ODER: Was die Krise mit Social Media zu tun hat.</h3>
<p><strong>Die Welt steckt in einer großen Krise: Die Weltwirtschaft, das Klima, die Institutionen, die Bildung, die Arbeit. Kurz, die Menschheit häutet sich und jedeR Einzelne muss sich in dieser unsicheren Lage neu positionieren. Nur, an welchen Koordinaten sollte man sich orientieren? Niemand weiss es und auch wir können darauf keine abschließende Antwort liefern. Aber, soviel steht fest: Zum ersten Mal in der Geschichte ist die kollektive Intelligenz gefordert und technologisch ermächtigt, ihre eigene Kreativität einzubringen, um die Krise zu bewältigen. Die neuen sozialen Medien ermöglichen, dass jedeR Einzelne seine Energie in den Topf der gemeinsamen Problemlösung werfen kann &#8211; und vielleicht auch muss. Es verhält sich nämlich so: Je mehr Personen sich beteiligen, desto besser. Denn es bedarf einer Vielzahl kreativer einzelner Individuen oder Kleinstunternehmen, die sich in kollektiver Verzahnung ergänzen und auf die Suche nach konstruktiven Lösungspfaden gehen. Wie man sich in diesem Geflecht einen dynamischen Platz sucht und mitarbeitet, soll im neuen eVideo-Kurs zu &#8220;Marketing 2.0&#8243; diskutiert werden.</strong></p>
<h3>Die Welt als Netzwerk</h3>
<p>Stellen wir uns die Welt für einen kurzen Moment als Kern eines runden Paketschnurknäuels vor: Die Schnur-Metapher steht hierbei symbolisch für die Kabel des globalen Kommunikationsnetzwerkes, das die Welt miteinander verbindet und sie zusammenzieht. Kabel, über die unterschiedlichste Informationen und Kommunikationszeichen aus vielerlei Bereichen fließen. Kabel des virtuellen Finanzsystems, der Intranets multinationaler Unternehmen, der Extranets supranationaler Institutionen, der Hochgeschwindigkeitsnetze von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, der geheimen Kanäle der internationalen Schattenwirtschaft, der Peer-to-Peer-Plattformen der Tauschbörsen oder &#8211; in der heutigen Ausprägung des World Wide Webs &#8211; der neuen Möglichkeiten des Social Webs.</p>
<h3>Was hat dies alles mit Marketing zu tun?</h3>
<p>Auf all diesen Ebenen werden munter Daten ausgetauscht &#8211; meist klar organisiert in deutlich umrissenen, sozio-ökonomisch wie sozio-kulturell motivierten Strukturen (Familien, Abteilungen, Nationen, Börsen etc.) oder weniger klar umrissenen Communities (Clubs, Vereine, Kneipe/Bar, Szene o.ä.) bzw. Netzwerken (Alumnis, Businessfrühstück, Facebook o.ä.). Verbunden werden diese vielfältigen formalen und informalen Strukturen v.a. von Menschen, denn jede einzelne Person gehört i.d.R. verschiedenen Rollen der formalen Strukturen an als auch diversen informellen Communities oder Netzwerken. Letztere unterscheiden sich aufgrund der Verbindungsstärke zwischen ihren Mitgliedern: Während Communities auf relativ engen Beziehungen zwischen den Mitgliedern aufbauen, breiten sich Netzwerke noch informeller auf der Basis schwacher Verbindungen, so genannter <em>weak ties</em>, aus. Zudem können diese Netzwerke &#8211; im Zeitalter des Web 2.0 &#8211; die Menschen auch mit z.B. Datenauswertungen auf der Basis von Algorithmen, semantischen Bezügen oder dem Internet der Dinge verknüpfen. Ja, im Zeitalter der entfesselten Finanzmärkte interagieren die Daten teilweise unabhängig &#8211; oftmals ohne menschliche Reflexion &#8211; so man ihnen den Raum lässt.</p>
<h3>Ok, was hat dies alles mit Marketing zu tun?</h3>
<p>Die Daten kursieren also rund um den Erdball, interagieren miteinander, transformieren sich, kommunizieren mit Menschen &#8211; die Menschen auch miteinander -, aber aufgrund der Gravitationskraft und der kontinuierlichen Beschleunigung verändern die Daten den kommunizierten Inhalt und die sozialen Strukturen. Das bedeutet nicht, dass die Menschen keinen Einfluss mehr auf die rotierende Datenflut nehmen können. Es bedeutet aber sehr wohl, dass sie nur Einfluss nehmen können, wenn sie als Netzwerkknoten agieren. Zum einen, um die Daten aufzugreifen und weiterzuverarbeiten; zum anderen, um zwischen den formalen wie informalen sozialen Gruppen zu vermitteln und den individuellen Beitrag möglichst breit zu streuen.</p>
<h3>Nochmals: Was hat dies alles mit Marketing zu tun?</h3>
<p>In der Konsequenz dieser Sichtweise sind die einzelnen Netzwerkknoten, und damit v.a. die Individuen, mitentscheidend für die qualitative Weiterentwicklung der kollektiven Netzintelligenz. Demgegenüber lassen sich die großen, schwerfälligen &#8220;Tanker&#8221; wie z. B. Großunternehmen, Hochschulen, Parteien etc., nur dann durch diesen gesellschaftlichen Transformationsprozess navigieren, wenn sie innerhalb ihrer Institutionen netzwerkaffine und netzwerkkompetente Personen agieren lassen bzw. flexibel agile Projektteams entstehen lassen, die als temporäre <em>Communities of Practice (CoP)</em> zu Netzwerkknoten im großen Geflecht mutieren. Die Frage ist nur: Warum sollte eine Institution die Kräfte für ein mittelmäßiges, agiles Projektteam im Haus halten, wenn es aufgrund der globalen Vernetzung problemlos möglich ist, die fähigsten Personen temporär zusammenzuführen?! Die Anschlussfrage wäre dann: Warum bedarf es überhaupt größerer Institutionen, wenn doch agile Projektgruppen in zielgerichteten, temporären Zusammenhängen die anstehenden Probleme besser lösen können?! In der Netzwerkgesellschaft, und damit sind wir bei der Notwendigkeit des Marketings angelangt, werden Personen, die innovativ wirken wollen, zunehmend als freie, selbstständige Unternehmer/innen oder Freelancer agieren müssen &#8211; als Konsequenz der Sachzwänge und als einzig produktive, kreative Kraft zur Lösung der schwerwiegenden, globalen Probleme.</p>
<h3>Das hat alles mit Marketing zu tun!</h3>
<p>Gut, damit ist das Tableau entworfen und die Notwendigkeit bereits angedeutet: Individuen, die als Selbstständige oder Kleinunternehmer/innen agieren, müssen ihr Angebot in den Markt tragen, sich als multipler Netzwerkknoten anbieten, um in Projektteams mitarbeiten zu können. Und dies bedeutet auf der sozialen Ebene, an bestehende Netzwerke individuell anzudocken, um ggf. Zugang zu CoPs oder zu einzelnen Personen in formalen Zusammenhängen zu erlangen. Insofern die neuen, digitalen, vernetzten, globalen, sozialen Medien das größte Sprungbrett darstellen, sich im kollektiven Verbund weiterzubilden, den sich dynamisch entfaltenden Innovationsbedarf mitzuentwickeln, im Zeitgeist mitzuschwimmen und ihn mitzugestalten, ist die aktive Teilhabe am Social Web wesentliche Voraussetzung, um sich selbst als Netzwerkknoten anzubieten und als Ansprechpartner/in bereitzustehen. Denn nur wer sich offensichtlich als kompetenteR NetzwerkpartnerIn bewährt, wird in dem gigantischen Netz nach dem Serendipidty-Prinzip gefunden werden. Was dies bedeutet? Serendipity bedeutet frei übersetzt, zu finden ohne konkret zu suchen: Im komplex vernetzten System des Web 2.0 führen keine Katalogsysteme oder geordneten Strukturen die Menschen zu ihrem Ziel, sondern die vielfältigen Bezüge über Stichwörter, semantische Verknüpfungen, wechselseitige Bewertungen und die Auswertung sonstiger Datenspuren spülen zufällig &#8211; zumindest oberflächlich betrachtet &#8211; Netzwerkknoten genau in dem Moment zusammen, an dem sie etwas miteinander anfangen können. Und zwar aufgrund ihrer aktiven Interessen &#8211; also doch nicht so zufällig.</p>
<h3>Das soll Marketing sein?</h3>
<p>Ja, Netzwerkaktivität ist modernes Marketing &#8211; nicht nur im Sinne einer geschickten PR-Kampagne in den sozialen Medien, sondern als ganzheitlicher Prozess: Welches Produkt, welche Dienstleistung, welche Fähigkeit, wird an welchem Markt für welche Zielgruppe zu welchen Konditionen angeboten und nachgefragt &#8211; und wer erfährt von den Erfolgen und den Ergebnissen? Der gesamte Produktions- und Distributionsprozess fällt im Zeitalter des Social Media Marketings zusammen zu einem kontinuierlichen Dialog mit anderen Netzwerkknoten, in dem die aktiven Personen mitfliessen, sich automatisch mit dem Netzwerk weiterentwickeln, sich mit ihrer Kreativität in die innovativen Prozesse einbringen und gemeinsam die kollektive Intelligenz formulieren, die Probleme erkennt und idealerweise behebt. Es geht also nicht darum, sein eigenes Online-Marketing für die Suchmaschinen zu optimieren &#8211; das erledigt eine angemessene Social-Marketing-Strategie nebenbei. Es geht darum, sich als lebendiger Part des bereits existenten Netzwerkes im Dialog einzubringen und anzudocken!</p>
<h3>Wie kann man andocken?</h3>
<p>Viele Wege führen in die Netzwerkgesellschaft. Im Grunde kann man empfehlen: Reinspringen in die kalten, digitalen, vernetzten Wellen und mitschwimmen. Als Motto liesse sich formulieren: Seriös sein, neugierig sein, aktiv sein! Sie wissen nicht, wo beginnen? Kein Problem: Wer eine Berliner Wohnadresse aufweist, dem können wir unseren berufsbegleitenden Weiterbildungskurs zu &#8220;Marketing 2.0&#8243; anbieten, der am 10. Oktober 2009 startet. Es handelt sich dabei um einen so genannten Blended-Learning-Kurs, der sich vornehmlich aus Online-Phasen mit wöchentlichen Expertengesprächen im Virtual Classroom und sonstiger, vielfältiger Web 2.0-Nutzung zusammensetzt, über 4 Monate läuft und die Teilnehmer/innen jeden Monat in einem Präsenzworkshop an der HTW Berlin zusammenführt.</p>
<h3>Was bietet eVideo 2.0?</h3>
<p>Im Wintersemester 2009/2010 können sich die Kurs-Teilnehmer/innen in kollektiver, wechselseitiger Unterstützung eine persönliche, moderne Marketing-Strategie aufbauen und erste Erfahrungen in den sozialen Medien sammeln, um sich neu aufzustellen für die Netzwerkgesellschaft. Wie unser Projektname suggeriert, bieten wir als Input ein tieferes Verständnis der Web 2.0-Welt, zeigen die Möglichkeiten videobasierter Kommunikation auf und stellen verschiedene Social-Marketing-Ansätze vor, die sich v.a. für freie oder kleine Unternehmer/innen eignen und auch spielerische Szenarien mitdenken. Darüberhinaus folgen wir keinem standardisierten Curriculum, sondern fördern flexible, individuelle Wege und begleiten die kollektive Intelligenz aller Beteiligten. So kann jedeR TeilnehmerIn eigene Schwerpunkte setzen und je nach Fokus das bereit gestellte Potenzial nutzen. Je heterogener sich die Gruppe zusammensetzt, desto bessere Ergebnisse sind zu erwarten. Insofern keine Scheu. Sollten Sie halbwegs interneterfahren sein (und das sind alle, die immer wieder im Netz arbeiten oder suchen), sind Sie herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie!</p>
<h3><strong>Weitere Informationen</strong></h3>
<p><a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/">http://evideo.htw-berlin.de/weblog/evideo-20/</a></p>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=933&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=933&amp;md5=682adec94daf3b5baeb7e0856ecd06bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2009/08/12/marketing-20-geht-alle-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>We proudly announce &#8230;</title>
		<link>http://edufuture.de/2009/02/24/we-proudly-announce/</link>
		<comments>http://edufuture.de/2009/02/24/we-proudly-announce/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 17:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>acw</dc:creator>
				<category><![CDATA[eVideo]]></category>
		<category><![CDATA[game]]></category>
		<category><![CDATA[kurs]]></category>
		<category><![CDATA[learning20]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://edufuture.de/2009/02/24/we-proudly-announce/</guid>
		<description><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=We+proudly+announce+%26%238230%3B&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-02-24&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/02/24/we-proudly-announce/&amp;rft.language=English"></span>
&#8230; eine enge inhaltliche Kooperation mit vm-people, die derzeit als einzige Agentur in Deutschland professionelle Alternate Reality Game (ARG)-Entwicklungen konzipiert und begleitet. Im Gaming 2.0-Kurs, der Mitte April startet, wird sich Patrick Möller (von vm-people) zu uns gesellen und mit uns gemeinsam ein wahrhaftiges Serious Alternate Reality Game für das Game based Learning entwickeln. Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	
	<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=We+proudly+announce+%26%238230%3B&amp;rft.aulast=Wagner&amp;rft.aufirst=Anja+C.&amp;rft.subject=eVideo&amp;rft.source=eduFutureBlog&amp;rft.date=2009-02-24&amp;rft.type=blogPost&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://edufuture.de/2009/02/24/we-proudly-announce/&amp;rft.language=English"></span>
<abbr class="unapi-id" title="http://edufuture.de/2009/02/24/we-proudly-announce/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>&#8230; eine enge inhaltliche Kooperation mit <a href="http://www.vm-people.de/de/">vm-people</a>, die derzeit als einzige Agentur in Deutschland professionelle <i>Alternate Reality Game (ARG)</i>-Entwicklungen konzipiert und begleitet. </p>
<p>Im <a href="http://evideo.fhtw-berlin.de/weblog/evideo-20/">Gaming 2.0-Kurs</a>, der Mitte April startet, wird sich <a href="http://patmo.de/">Patrick Möller</a> (von <a href="http://www.vm-people.de/de/">vm-people</a>) zu uns gesellen und mit uns gemeinsam ein wahrhaftiges <em>Serious Alternate Reality Game</em> für das <em>Game based Learning</em> entwickeln. Ziel soll sein, bis zum Kursende ein standardisiertes Grundgerüst für eine didaktische ARG-Methode (à la Zukunftswerkstatt oder Brainstorming o.ä.) entwickelt zu haben, die jedeR in seinen eigenen Kursen anwenden kann. Diese Methode leiten wir aus der reflektierten Konzeption eines realen ARGs ab, das wiederum eine konkrete Mission verfolgen soll (mehr kann an dieser Stelle nicht verraten werden, da sonst das eigentliche Spiel keinen Sinn mehr macht &#8230;).</p>
<p>Insofern gestaltet sich der Kursablauf wie folgt:</p>
<ul>
<li>Start des 16-wöchigen Kurses:
<ul>
<li>18.04.09</li>
</ul>
</li>
<li>Kursgerüst:
<ul>
<li>die montäglichen Expertengespräche im Virtual Classroom (mit wechselnden Fachexpert/innen)</li>
<li>die allmonatlichen Präsenzworkshops in der FHTW Berlin</li>
<li>die asynchrone Arbeit in virtuell arbeitenden Arbeitsgruppen</li>
</ul>
</li>
<li>Inhalte der Montagsessions:
<ul>
<li>1. Monat: Einführung in Web 2.0, moderne Videonutzung &amp; ARG</li>
<li>2. und 3. Monat: zunehmende Vertiefung in die Themenfelder Film 2.0, Kommunikation 2.0, Serious Games 2.0</li>
<li>4. Monat: Zukunftsvisionen Spiel + Film</li>
</ul>
</li>
<li>Inhalte der Präsenzworkshops:
<ul>
<li>Konzentrierte Entwicklung von Meilensteinen für das ARG</li>
<li>Abstimmung der Online-Aufgaben für die AG-Arbeit</li>
</ul>
</li>
<li>Inhalte der AG-Arbeit:
<ul>
<li>spielerische Integration der gewonnenen Erkenntnisse aus den Expertengesprächen in die Entwicklung des ARGs</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Die Ausarbeitung der spielerischen Elemente richtet sich an den kollaborativen, multi-medialen Möglichkeiten der Kurs-Teilnehmer/innen aus. Das Ziel ist nicht, spezifische Programmierkenntnisse zu vermitteln. Vielmehr ist intendiert, das kollektive Knowhow aller Beteiligten zu nutzen, um informelle Anleitungen zur Entwicklung und Durchführung spezifischer Web 2.0-Angebote (die sich allesamt durch eine gute Usability auszeichnen und schnell erlernbar sind &#8211; von allen!) aufzubieten. An Tools nutzen und bespielen wir die gesamte Palette aktueller Social-Media-Applikationen!</p>
<p>Weitere Informationen zum Kurs finden Sie <a href="http://evideo.fhtw-berlin.de/weblog/evideo-20/">hier</a>.</p>
<p>Und hier können Sie den <a onclick="javascript:urchinTracker('/outbound/weiterbildung.fhtw-berlin.de/angebote/aktueller_zeitraum/_gaming_2_0.html?ref=/weblog/');" href="http://weiterbildung.fhtw-berlin.de/angebote/aktueller_zeitraum/_gaming_2_0.html"><strong>Kurs buchen</strong></a>.</p>
<p>[tags]kurs, game, learning20[/tags]</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=cf0bd98c-7e5b-4944-99ca-316b550223ec" alt="" /></div>
<img src="http://edufuture.de/?ak_action=api_record_view&id=704&type=feed" alt="" /> <p><a href="http://edufuture.de/?flattrss_redirect&amp;id=704&amp;md5=1d354abe6293587eed7ac97323c8f1d4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://edufuture.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://edufuture.de/2009/02/24/we-proudly-announce/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

